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Sendeturm Ismaning

Allgemeine Informationen

Fertigstellung: 1934
Status: abgerissen (1983)

Bauweise / Bautyp

Konstruktion: Holzfachwerkturm
Funktion / Nutzung: Mittelwellensender
Baustoff: Holzturm

Lage / Ort

Lage: , , ,
Koordinaten: 48° 15' 2.00" N    11° 45' 1.00" E

Technische Daten

Abmessungen

Turmhöhe 156 m
Gesamthöhe bis zur Antennenspitze 163 m

Baustoffe

Fachwerkträger Holz

Chronologie

1932

Bau von zwei 115 Meter hohen Holztürmen als Träger einer T-Antenne für eine Sendeantenne für Mittelwelle (Frequenz: 563kHz).

1934

Abbau der beiden Holztürme. Einer der Türme wird in Nürnberg wiederaufgebaut, wo er bis 1969 stand. Der zweite Turm wird auf einem 39 Meter hohen Unterbau aus Pitchpine-Holz in Ismaning errichtet (diese Bauarbeiten wurden von der Karl Kübler AG, Stuttgart, durchgeführt). Er trägt von diesem Zeitpunkt an eine Dipolantenne für Mittelwellenrundfunk (Sendefrequenz 740kHz). Diese Antenne ist an 7 Meter hohen Auslegern am jetzt 156 Meter hohen Turm befestigt. Die Einspeisung der Hochfrequenz in den Dipol erfolgt in 120 Metern Höhe. Dort befand sich in einem kleinen Häuschen die Einspeisung.
In 80 Metern Höhe war das unterste Ende der unteren Dipolhälfte am Turm befestigt. In dieser Höhe befand sich in einem kleinen Häuschen ein Differentialsperrkreis, damit die Sendenergie nicht über die Speiseleitung abfließen kann. Die Drähte der Dipolantenne waren Hohlseile mit 15,5mm Durchmesser mit Hanfseele und an 1 Meter langen Auslegern an der Ost- und Westseite des Turmes befestigt.

1951

Frequenzumstellung auf 800kHz. Die Antenne am Holzturm darf, um Störungen anderer Stationen zu vermeiden, nur noch tagsüber benutzt werden.

1966

Montage von UKW-Sendeantennen (zwei Vierfelder) in 80 Meter Höhe.

3. März 1966

Stilllegung der Mittelwellensendeantenne, Reduzierung der Turmhöhe auf 156 Metern nach Demontage der oberen Ausleger.

28. November 1966

Inbetriebnahme der UKW-Sendeantennen am Holzturm.

13. Januar 1967

Inbetriebnahme weiterer UKW-Antennen in 80 Metern Höhe.

16. Februar 1967

Inbetriebnahme von UKW-Antennen in 40 Metern Höhe.

5. Juli 1977

Stilllegung der UKW-Antennen.

16. März 1983

Der Holzturm wird wegen Baufälligkeit gesprengt.

Beteiligte

Bauherr
Bauausführung

Relevante Webseiten

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Relevante Literatur

  • Über diese
    Datenseite
  • Structure-ID
    20010728
  • Erstellt am
    26.11.2003
  • Geändert am
    29.07.2014