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Brückenbauen mit neuen Werkstoffen: Die Fußgängerbrücke über die Bayerstraße in München

Autor(en):
Medium: Fachartikel
Sprache(n): de 
Ausgabe: Stahlbau", , n. 10, v. 74
Seite(n): 729-734
DOI: 10.1002/stab.200590171
Abstrakt:

Für die Fußgängerbrücke über die Bayerstraße in München kam das erste Mal hochfester Stahl S 690 für die tragende Konstruktion zur Anwendung. Die Brücke schafft eine barrierefreie Verbindung für Fußgänger und Fahrradfahrer zwischen der S-Bahnstation Hackerbrücke und der Theresienwiese, auf der das Oktoberfest seit 1810 stattfindet. Eine hybride Stabwerkbogenkonstruktion überspannt mit 38 m eine vierspurige Straße und zwei Trambahngleise, zwei Radwege und zwei Gehsteige. Durch den Einsatz von Rundrohren aus hoch-festen Stahl S 690 konnte der Bogen schlank und somit äußerst filigran dimensioniert sowie der Materialverbrauch optimiert werden. Der torsionssteife, als räumlicher Fachwerkträger ausgebildeter Versteifungsträger, der sich aus der Gehplatte als Obergurt, einem Untergurtrohr, wiederum aus hochfesten Stahl, und Diagonalstreben zusammensetzt, stabilisiert den Bogen. Das Tragwerk der Brücke einschließlich der Gehplatte wurde komplett vorgefertigt. Mit einem Tieflader wurde die Brücke auf die Baustelle transportiert und innerhalb von Stunden per Autokran in die vorbereiteten Widerlager eingehoben.

Stichworte: Fußgängerbrücken, Schweißkonstruktion, Fachwerkbogenbrücke, kreisförmige Hohlprofile, nahtlose Hohlprofile, hochfester Stahl, justierbares Lager, räumliches Fachwerk

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  • Über diese
    Datenseite
  • Reference-ID
    10026073
  • Erstellt am
    19.11.2006
  • Geändert am
    15.08.2014