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Die Öresundbrücke - Verbindung zwischen Schweden und Dänemark

Autor(en):

Medium: Fachartikel
Sprache(n): de 
Ausgabe: Stahlbau", , n. 5, v. 69
Seite(n): 349-357
DOI: 10.1002/stab.200001170
Abstrakt:

Der Brückenträger der Öresundbrücke wurde als Stahlverbundträger aus Groß-Fertigteilen mit einer Regellänge von 140 m errichtet. Für die Vorlandbrücken wurden Einfeldträger von Stütze zu Stütze vom Schwimmkran Svanen eingebaut und mittig über den permanenten Stützenlagern zu Durchlaufträgern bis zu 1470 m Länge verschweißt. Auch beim Bau der Hochbrücke kamen Groß-Fertigteile mit einer max. Länge von 140 m zur Verwendung, die auf den Querträgern der Pylone und auf Hilfsstützen im Öresund abgesetzt wurden. Anders als bei den Trägern der Vorlandbrücken dienten hierbei die Diagonalen und die oberen Gurte des Fachwerks seines bereits abgesetzten Trägers als Unterstützung und Fixierung für den neu zu plazierenden und zu verschweißenden Träger. Die Schrägseile der Hochbrücke bestehen jeweils aus zwei Bündeln von Stahllitzen, die parallel in PE-Hüllrohren verlaufen - die unteren Verankerungen der Schrägseile sitzen an Ankerkonsolen am Träger, die oberen an einbetonierten Steelboxes in den Pylonbeinen.

Stichworte: Schrägseilbrücke, Eisenbahnbrücke, Montage, Transport, Vorlandbrücke, Herstellung, Fachwerk, Fertigteilbau, Schwimmkran, Hohlkastenquerschnitt, Straßenbrücke, Hochbrücke

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  • Über diese
    Datenseite
  • Reference-ID
    10012351
  • Erstellt am
    09.12.2003
  • Geändert am
    14.08.2014