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DYWIDAG-Litzenspannverfahren mit nachträglichem Verbund

Das DYWIDAG-Litzenspannverfahren mit nachträglichem Verbund wird bereits seit Jahrzehnten vielseitig eingesetzt: im Brückenbau, im Behälterbau und bei vielen anderen Ingenieurbauwerken über und unter der Erde sowie Off-Shore.

Das Prinzip:

Die Spanngliedsysteme aus dem DYWIDAG-Litzenspannverfahren mit nachträglichem Verbund werden im klassischen Spannbetonbau eingesetzt. Die Spannglieder werden in Hüllrohren im Betonquerschnitt geführt und nach dem Spannen injiziert. Dank ihrer ausgezeichneten Tragfähigkeit, ihrer einfachen Gestaltung und ihrer Vielseitigkeit lassen sie sich sicher, einfach und wirtschaftlich in vorgespannten Bauwerken verwenden.

DYWIDAG-Litzenspannglieder bestehen aus einer variablen Anzahl einzelner Litzen und sind deshalb flexibel auf die jeweiligen Anforderungen und Gegebenheiten vor Ort anpassbar.

Die Litzen aus sieben kaltgezogenen Drähten werden über dreiteilige Keile in den Verankerungen gehalten, die wiederum die Spannkraft sicher in den Beton einleiten. DYWIDAG-Litzenspannglieder sind auf Grund der hochwertigen Materialien äußerst widerstands- und leistungsfähig. Zudem bieten sie dank eines ausgereiften Injizierverfahrens einen hervorragenden Korrosionsschutz und garantieren damit einen nachhaltigen Einsatz mit langer Lebensdauer.

Die Merkmale:

  • Alle DYWIDAG-Litzenspannsysteme sind in einer Vielzahl unterschiedlicher Durchmesser, Stahlgüten und Zugfestigkeiten lieferbar
  • Die Spanngliedgrößen variieren von 3-37 Litzen
  • Gängige Spannstahlgüten sind St 1770/1860 (Grade 250/270)
  • Schnelle und zuverlässige Lieferung gemäß unseres Grundsatzes
    "Local Presence-Global Competence"
  • Kompetente Ansprechpartner sind jederzeit vor Ort für Sie da
  • Unsere Systeme sind nach internationalen Normen geprüft (Post-Tensioning Institute (PTI), American Association of State Highway and Transportation Officials (AASHTO), British Standard (BS), fédération internationale du béton (fib), European Organisation for Technical Approvals (EOTA), etc.)
  • Ständige Qualitätskontrollen – sowohl extern als auch intern – garantieren die Sicherheit und Zuverlässigkeit unserer Systeme

Das Equipment:

  • DYWIDAG-Systems International ist anerkannter Marktführer und Systemlieferant für hochwertige Spannsysteme
  • Für den Einbau der Spannsysteme bietet DSI das komplette Equipment wie Abwickelkäfige mit Einschubgeräten, Spannpressen, Mischgeräte mit Injizierpumpen, hydraulische Pumpen sowie Testgeräte zur Qualitätssicherung
  • Als zusätzliche Dienstleistung bietet DSI ebenfalls die fachgerechte Unterstützung beim Einbau weltweit

Die Systeme:

Mehrflächenverankerung Typ MA

  • Zweiteilige Verankerung, insbesondere für Längsvorspannung von Tragwerken und Brücken geeignet
  • Gleichmäßige Krafteinleitung in den Baukörper durch Zusammenwirken der Verankerungsscheibe und des mehrflächigen Verankerungskörpers
  • Nachträgliches Einführen von Litzen wird durch Zweiteiligkeit der Verankerung ermöglicht
  • Sichere Montage und problemloses Spannen durch optimales Zentrieren beider Verankerungsteile sowie der hydraulischen Spannpresse

Spanngliedkopplung, Typ R

  • Feste Kopplung die an den Fugen von Bauteilabschnitten eingesetzt wird und mit der das Spannglied, Typ MA, beliebig verlängert werden kann
  • Die Spanngliedkopplung Typ R wird auch als Spannanker eingesetzt
  • Einfache und sichere Montage der einzelnen Litzen im angekoppeltem Litzenspannglied

Spanngliedkopplung, Typ D

  • Bewegliche Kopplung, die an beliebigen Stellen eines Bauwerks eingesetzt und mit der das Spannglied, Typ MA, individuell verlängert werden kann
  • Der Einsatz erfolgt unabhängig von jeweiligen Baufugen
  • Die Spanngliedkopplung Typ D beansprucht nur einen niedrigen Konstruktionsquerschnitt
  • Einfache und sichere Montage der einzelnen Litzen durch Einzellitzenmuffen

Plattenverankerung Typ SD / Rippenplattenverankerung Typ SDR

  • Einteilige Verankerung, vorwiegend bei der Vorspannung von plattenartigen Bauwerken und bei der Quervorspannung von Brücken
  • Geringe Rand- und Achsabstände ermöglichen eine besonders platzsparende Verankerungsanordnung bzw. sehr schlanke Plattenabmessungen
  • Rippenplattenverankerung Typ SDR mit vergrößerter Platte wird als Variante zum Typ SD auch bei niedrigen Betongüten eingesetzt

Zwirbelverankerung Typ ZF/ZR

  • Die Zwirbelverankerung ist eine Verbundverankerung und wird häufig bei vorgefertigten Spanngliedern verwendet
  • Die Zwirbelverankerung kann aber auch direkt im Bauteil hergestellt werden
  • Besondere Verformung der Litzendrähte im Bereich der Zwirbel gewährleistet sichere Kraftübertragung, sowohl bei statischer als auch bei dynamischer Belastung
  • Sowohl ebene als auch räumliche Anordnung der Zwirbel möglich

Haarnadelverankerung Typ HV

  • Anwendung bei plattenartigen und wandartigen Tragwerken (Off-Shore-Bauwerke, LNG-Tanks etc.)
  • 180°-Bogen muss in der Mitte des Spanngliedes positioniert sein
  • Vorspannung erfolgt gleichzeitig an beiden Verankerungen

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