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Eisenbahnüberführung der Anschlussbahn InfraLeuna

Allgemeine Informationen

Baubeginn: September 2011
Fertigstellung: April 2012
Status: in Nutzung

Bauweise / Bautyp

Konstruktion: Rahmenbrücke
Funktion / Nutzung: Eisenbahnbrücke

Lage / Ort

Lage: , , ,
Adresse: Maienweg (Kreisstraße 2174)
Lagebeschreibung:

Die Brücke überführt ein Anschlussbahn für das InfraLeuna-Werk über die Kreisstraße 2174 (Maienweg) in Leuna-Spergau.

Koordinaten: 51° 17' 11.41" N    12° 0' 55.58" E
Koordinaten auf einer Karte anzeigen

Technische Daten

Abmessungen

Gesamtlänge 14.20 m
Stützweite 13.00 m
Überbaubreite 6.82 m
Horizontaler Krümmungsradius 1 000 m
Brückenfläche 90 m²
Höhe über Talgrund oder Wasser 4.5 - 6.0 m
Trägerhöhe min. 0.38 m
Längsneigung 0.84 %
Kreuzungswinkel 100 gon

Massen

Fahrbahntafel Baustahl 20 t
Betonvolumen 40 ³
Betonstahl 11 t
Bewehrungsverhältnis 275 kg/³
Unterbauten Betonvolumen 450 m³
Betonstahl 85 t
Bewehrungsverhältnis 189 kg/m³

Lastannahmen

Entwurfsgeschwindigkeit 50 km/h
Verkehrslast LM 71 / SW 2

Baustoffe

Fahrbahntafel Stahlträger in Beton

EÜ der Anschlussbahn des InfraLeuna-Werks

Die eingleisige Eisenbahnüberführung über den Maienweg in Leuna-Spergau für den Betreiber InfraLeuna sollte unter der Bedingung minimalster Eingriffe in den Schienenverkehr erneuert werden. Auch die geringe, wie im Bestand vorhandene Konstruktionshöhe sollte beibehalten werden.

Beschreibung des Bauwerks

Gewählt wurde ein massives Rahmenbauwerk mit einem Trogquerschnitt des Rahmenriegels. Die Bewehrung in Längsrichtung wie auch der Platte in Querrichtung ist dabei extern und besteht aus korbbogenförmig ausgeschnittenen T-Profilen aus Baustahl. Diese externe Bewehrung liegt sowohl an den Ober- als auch an den Unterseiten der Trogwangen. Die oberen Lamellen laufen dabei über die Widerlagerachsen in die Flügel und decken das Rahmenmoment ab. Die unteren Lamellen leiten über Stirnplatten die Druckkräfte in die Widerlager.

In der Fahrbahntafel werden die Kräfte über die quer ausgerichteten, externen Bewehrungsprofile in Form von halbierten Walzprofilen, die alle 50 cm angeordnet sind, in die Trogwangen eingeleitet. Die externe Bewehrung in den Trogwangen und den Platten besteht dabei wie bei der VFT®-Rail-Bauweise (siehe Projektbeispiel Eisenbahnüberführung Simmerbach) aus halbierten Walzprofilen mit korbbogenförmig ausgeschnittenen Verbunddübeln. Für die Fahrbahntafel kamen dabei T-Profile, die aus Walzprofilen HP305x95 der Güte S335 J2 geschnitten wurden, zum Einsatz. Die Querkraftübertragung der quer orientierten Walzprofile findet allerdings nicht über den Konstruktionsstahl, sondern über zusätzliche Bewehrung im Beton statt, womit ein Verschweißen oder Verschrauben auf der Baustelle vermieden werden konnte.

Den Übergang zwischen Bauwerk und Dammkörper bilden biegesteif mit dem Rahmenbauwerk verbundene Schrägflügel unter einem Winkel von 86 gon.

Ausführung

Die Trogwangen wurden 90° gedreht betoniert und nach dem Erhärten aufgerichtet. Anschließend wurde die Fahrbahnplatte hergestellt. Der Überbau wurde eingehoben, mit den in seitlicher Lage hergestellten Unterbauten verbunden. In einer Wochenendsperrpause wurde das gesamte Rahmenbauwerk schließlich quer verschoben.

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Beteiligte

Bauherr
Auftraggeber
Entwurf
Tragwerksplanung
Statische Prüfung
Bauausführung
Bauüberwachung

Relevante Webseiten

Es sind derzeit keine relevanten Webseiten eingetragen.

Relevante Literatur

  • Über diese
    Datenseite
  • Structure-ID
    20065937
  • Erstellt am
    04.02.2014
  • Geändert am
    05.02.2016