• DE
  • EN
  • FR
  • Internationale Datenbank und Galerie für Ingenieurbauwerke

Anzeige

Teilen

Folgen

Bionisch-inspirierte Faserverbundstrukturen - Prinzipien für Fertigung und Auslegung

Autor(en):





Medium: Fachartikel
Sprache(n): de 
Veröffentlicht in: Bautechnik, , n. 12, v. 90
Seite(n): 766-771
DOI: 10.1002/bate.201300079
Abstrakt:

Das Interesse an freien Formen in der Architektur und im Industriedesign nimmt immer stärker zu. Für komplex geformte Strukturen sind faserbasierte Werkstoffe nahezu prädestiniert und bieten gegenüber klassischen Materialien im Bauwesen etliche Vorteile. Dennoch finden diese Materialien nur in seltenen Fällen Einzug in das Bauwesen. Die Abbildung von Geometrie und Materialität stellt dabei eine erhebliche Komplexität dar. Aus diesem Grund wurden von den Autoren neue bionische und multidisziplinäre Ansätze verfolgt, die es erlauben, das Potenzial des Materials für hocheffiziente Strukturen auszuschöpfen. Hierzu wurden ein angepasstes Verfahren zur Fertigung und neue Simulationswerkzeuge zur Planung für Architekten und Ingenieure entwickelt. Die entwickelten Methoden dienten als Grundlage eines im Sommer 2012 umgesetzten Versuchsbaus auf dem Campus der Universität Stuttgart und konnten dadurch erprobt und verifiziert werden. Die Strukturlogik des semitransparenten Pavillons wurde durch die räumliche Anordnung von Carbon- und Glasfasern definiert. Er hatte bei einer Spannweite von 8 m nur eine durchschnittliche Bauteildicke von 4, 6 mm und wog trotz seiner beachtlichen Größe weniger als 320 kg.

Stichworte: Simulation, faserverstärkte Kunststoffe, Planung, Bionik, multidisziplinär, kernloses Wickelverfahren
Verfügbar bei: Siehe Verlag

Anzeige

  • Über diese
    Datenseite
  • Reference-ID
    10069498
  • Erstellt am
    15.12.2013
  • Geändert am
    13.08.2014