• DE
  • EN
  • FR
  • Internationale Datenbank und Galerie für Ingenieurbauwerke

Anzeige

Teilen

Folgen

Böschungssicherung als aufgelöste Elementwand

Autor(en):

Medium: Fachartikel
Sprache(n): de 
Veröffentlicht in: Bautechnik, , n. 2, v. 80
Seite(n): 109-112
DOI: 10.1002/bate.200300820
Abstrakt:

Bei der Herstellung von Böschungen in kohäsivem Lockergestein können aufgelöste Elementwände als Sicherungselemente eingesetzt werden. Die Elementwand besteht aus Fertigteilplatten oder aus örtlich verdickt hergestellten Spritzbetonflächen, die in einem von den geotechnischen Randbedingungen abhängigen Raster auf die Böschung aufgebracht und rückverankert werden. Die Hauptvorteile dieses Verfahrens liegen in der großen Flexibilität, den geringen Herstellzeiten und einer problemlosen Anpassung der Ankerkräfte an inhomogene Untergrundverhältnisse. Hierdurch ist es möglich, sowohl hohen Sicherheits- und Qualitätsanforderungen zu genügen als auch niedrige Baukosten zu realisieren. Im Vergleich zur geschlossenen Ankerwand muss beim Einsatz der aufgelösten Elementwand ein Nachweis gegen das Ausbrechen lokaler Bruchschollen geführt werden. Hierzu wurde im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung an der Fachhochschule Münster (Fachgebiet Grundbau und Bodenmechanik) ein Ansatz von Smoltczyk zum Nachweis der lokalen Elementsicherheit weiterentwickelt. Die dargestellten Bemessungsdiagramme erlauben eine praxisnahe Dimensionierung einer aufgelösten Elementwand.

Stichworte: Baugrubensicherung, Böschungssicherung, Kohäsionskraft, Haltekraft, Elementwand, Ankerwand
Verfügbar bei: Siehe Verlag

Anzeige

  • Über diese
    Datenseite
  • Reference-ID
    10013022
  • Erstellt am
    11.12.2003
  • Geändert am
    14.08.2014