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Erschließung neuer Anwendungsfelder für den Massivbau durch Forschung und Entwicklung in den letzten 100 Jahren

Autor(en):
Medium: Fachartikel
Sprache(n): de 
Veröffentlicht in: Beton- und Stahlbetonbau, , n. 12, v. 93
Seite(n): 367-374
DOI: 10.1002/best.199800660
Abstrakt:

Der Aufsatz soll zeigen, daß ganz unterschiedliche Ansätze die Massivbauart in den letzten 100 Jahren vorangebracht haben. Es war das Hinzulernen von Bauwerk zu Bauwerk, welches Hennebique, Maillart oder Nervi so meisterlich praktizierten. Bevor überhaupt die Theorien zur Verfügung standen, erkannten Hennebique mit dem Plattenbalken und Maillart mit dem Kastenträger, daß die Stahlbetonbauart die Möglichkeit bot, bisher getrennt tragende Einzelelemente zu einer neuen tragenden Einheit zu verschmelzen. Nervi steht für besonders sparsamen Baustoffverbrauch und tiefes Verständnis des Tragverhaltens. Errichtungsmethode und Tragwerk werden untrennbar. Eher theoriebezogen waren die Beiträge von Fazlur Khan (Zusammenfassen von Rahmen und Wänden) und Hubert Beck (gegliederte Scheibe), die der Verwendung von Stahlbeton im Hochhausbau großen Auftrieb gegeben haben. In jüngster Zeit kommen die Anstöße eher aus der Baustofftechnologie. Der Hochleistungsbeton bietet nun die Chance, neue Anwendungsfelder auch bei außergewöhnlichen Anforderungen zu erreichen.

Stichworte: Hochleistungsbeton, Brückenbau, Hochhausbau, Aussteifungssysteme, Geschichte, Massivbauart
Verfügbar bei: Siehe Verlag

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  • Über diese
    Datenseite
  • Reference-ID
    10011774
  • Erstellt am
    07.12.2003
  • Geändert am
    14.08.2014