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Erweiterte Anwendungsgrenzen von DIN EN 1996-3/NA für Ziegelmauerwerk bei weit gespannten, teilaufliegenden Decken

Autor(en):


Medium: Fachartikel
Sprache(n): de 
Veröffentlicht in: Mauerwerk, , n. 6, v. 18
Seite(n): 357-364
DOI: 10.1002/dama.201400637
Abstrakt:

Aus Sicht der Mauerwerksindustrie sind gewisse Randbedingungen, welche für das vereinfachte Nachweisverfahren nach DIN EN 1996-3/NA gelten, nicht mehr aktuell und praxisgerecht. Durch veränderte Systemparameter wie vergrößerte Deckendicken ergeben sich zum Teil günstigere Eingangswerte für die Bestimmung der zulässigen Traglast von Mauerwerkswänden. In der Baupraxis kommen immer häufiger mehrfeldrige Decken großer Stützweite zum Einsatz, bei denen die maximal zulässige Deckenspannweite nach DIN EN 1996-3/NA nicht eingehalten ist. Neben den Anforderungen an das Mauerwerk sind Beschränkungen nach DIN EN 1992-1-1/NA in Form von Durchbiegungsbegrenzungen an die Stahlbetondecke zu beachten, welche gleichzeitig die Verdrehungen am Wand-Decken-Knoten limitieren und damit die Wandbeanspruchung eingrenzen. Um dem Tragwerksplaner eine einfache und wirtschaftliche Bemessung zu ermöglichen, wird aufgezeigt, bis zu welchen Deckenspannweiten das vereinfachte Nachweisverfahren nach DIN EN 1996-3/NA verwendet werden kann, wenn einseitig eingespannte Stahlbetondecken vorliegen. Mit einer systematisch durchgeführten Parameterstudie unter Zuhilfenahme des vereinfachten und genaueren Nachweisverfahrens nach DIN EN 1996/NA und Vergleich der Bemessungsergebnisse wird dokumentiert, dass auch Wand-Decken-Systeme mit Deckenspannweiten größer als 6,0 m, die mit Hilfe des vereinfachten Nachweisverfahrens bemessen werden, gegenüber einer Bemessung mit dem genaueren Nachweisverfahren auf der sicheren Seite liegen.

Stichworte: Bemessung, vereinfachtes Nachweisverfahren, Deckenspannweite, Anwendungsgrenzen
Verfügbar bei: Siehe Verlag

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  • Über diese
    Datenseite
  • Reference-ID
    10071080
  • Erstellt am
    19.01.2015
  • Geändert am
    05.02.2015