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Fassaden aus historischen Handstrichziegeln mit Rezeptschlämme / Galerie Hinter dem Gießhaus 1 in Berlin - Grundlagen, Anforderungen und Lösungen

Autor(en):

Medium: Fachartikel
Sprache(n): Deutsch
Veröffentlicht in: Mauerwerk, , n. 2, v. 14
Seite(n): 66-76
DOI: 10.1002/dama.201000457
Abstrakt:

Die Fassade des Galeriegebäudes Hinter dem Gießhaus in Berlin — vis a vis der Museumsinsel Berlin — hat mit ihrer handwerklichen Raffinesse aus historischen Handstrichziegeln und einer gekratzten und gekehrten Rezeptschlämme nicht nur 2008 den 2. Platz beim Europäischen Architekturpreis ECOLA erhalten, sondern seitdem auch in der Öffentlichkeit für eine positive Faszination gesorgt.

2 Jahre nach Fertigstellung dieses Unikates und dem ungebrochenen starken Interesse — insbesondere von Architekturbüros — berichtet Bau-Ing. Thomas Bauer — Oberbauleiter der Dreßler Bau GmbH — nun erstmals öffentlich über die Erarbeitung und handwerkliche Ausführung dieser Fassade, insbesondere auch über Erfahrungen, Grundlagen und Anforderungen bei der Arbeit mit historischen Ziegeln, insbesondere Handstrichziegeln bei Einsatz in Neubaufassaden.

Dargestellt werden Erfahrungen bei der Gewinnung von Altsteinen bis hin zum Rückbau ungenutzter Gebäude, Prüfverfahren zur Bestimmung der Eignung und des Einsatzortes bei Neuverwendung, Fragen der Reinigung und Sortierung bis hin zu Besonderheiten bei der neuen Vermauerung aufbereiteter Handstrichziegel.

Für die an der Galerie Hinter dem Gießhaus Berlin speziell modifizierte Rezeptschlämme werden Grundlagen, Anforderungen und das umgesetzte Mörtelkonzept für die geschlämmte Fassade dargelegt sowie erstmals die aus unzähligen Versuchen heraus entwickelte handwerkliche Handschrift der Schlämmtechnik vorgestellt.

Stichwörter:
Mauerwerk Schlämmtechnik Handstrichziegel Fassadengestaltung Abbruchmaterial Steinbeschaffungen Herstellung Recycling Verwertung
Verfügbar bei: Siehe Verlag
Structurae kann Ihnen derzeit diese Veröffentlichung nicht im Volltext zur Verfügung stellen. Der Volltext ist beim Verlag erhältlich über die DOI: 10.1002/dama.201000457.
  • Über diese
    Datenseite
  • Reference-ID
    10058634
  • Veröffentlicht am:
    17.11.2010
  • Geändert am:
    13.08.2014
 
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