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Hochwasserschutz an denkmalgeschützten Gebäuden - dargestellt am Beispiel der Alten Amtshauptmannschaft in Grimma

Autor(en):


Medium: Fachartikel
Sprache(n): de 
Veröffentlicht in: Mauerwerk, , n. 2, v. 15
Seite(n): 109-117
DOI: 10.1002/dama.201100492
Abstrakt:

Die historische Altstadt von Grimma wurde beim Jahrhunderthochwasser 2002 nahezu vollständig überflutet. Das Hochwasser verursachte dabei allein in Grimma Schäden in Höhe von ca. 250 Mio. . Die Stadt war dadurch die am stärksten geschädigte Kommune an der Mulde. Infolge der verheerenden Auswirkungen des Hochwassers von 2002 im gesamten Freistaat Sachsen wurde u. a. im Auftrag der Landestalsperrenverwaltung, Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster das Hochwasserschutzkonzept für die Mulden im Regierungsbezirk Leipzig erstellt. Es sah für Grimma die Errichtung einer ufernahen Hochwasserschutzmauer vor. Aufgrund des herausragenden Denkmalwertes der muldenseitigen Silhouette der Stadt stand die Prüfung ergänzender und flankierender Maßnahmen oder auch Alternativvarianten zur Hochwasserschutzmauer im Mittelpunkt der Planungen. Die Ertüchtigung der muldenseitigen Außenwände der Alten Amtshauptmannschaft war das erste Projekt in Grimma zur behutsamen Einbindung eines denkmalgeschützten Gebäudes in die Hochwasserschutzanlage unter Wahrung seiner historischen Fassadenansicht.

Stichworte: Abdichtung, Leckrate, Dichtheitsprüfung, Hochwasserschutzkonzept, Hochwasserschutzertüchtigung, Hochwasserschutzanlage, Dammbalken
Verfügbar bei: Siehe Verlag

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  • Über diese
    Datenseite
  • Reference-ID
    10065007
  • Erstellt am
    22.06.2011
  • Geändert am
    13.08.2014