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Innovation zur Bestimmung der Erdstoff-Geokunststoff-Wechselwirkung

Pullout-, Scher- und Reibungsversuche

Autor(en):

Medium: Fachartikel
Sprache(n): de 
Veröffentlicht in: Bautechnik, , n. 9, v. 81
Seite(n): 684-689
DOI: 10.1002/bate.200490166
Abstrakt:

Der Einsatz des ökonomischen und ökologischen Baumaterials "Geokunststoff" hat sich in den letzten Jahren in der Geotechnik für das Bauwesen, den Bergbau und den Umweltschutz stark verbreitet. In Form von Geotextilien, Geogittern, Geomembranen und verwandten Produkten ermöglichen sie technisch einfache, preisgünstige alternative Lösungsmöglichkeiten. Für die Berechnung der Standsicherheit von Konstruktionen mit Geokunststoffen, die für Bewehrungszwecke verwendet werden, ist die Ermittlung der "Reibungseigenschaften" in den Schichtgrenzen zwischen verschiedenen Geokunststoffen sowie zwischen Geokunststoffen und Erdstoffen unerläßlich. Zur Einschätzung der Hauptversagensmechanismen eines kunststoffbewehrten Erdkörpers werden üblicherweise Scher- und Reibungsversuche sowie nun auch verstärkt Pullout-Versuche durchgeführt. In diesem Beitrag wird ein neu entwickeltes und gebautes vollautomatisches Großrahmenschergerät mit integrierter Herausziehversuchseinrichtung vorgestellt, welches die Durchführung von vielfältigen innovativen Versuchen, mit leicht reproduzierbaren - den in situ Verhältnissen anpaßbaren - Randbedingungen, dem aktuellen Stand der Versuchstechnik entsprechend und nach den Vorgaben der neuen Normen (z. B. DIN 18137-3) ermöglicht.

Stichworte: Geokunststoffbewehrung, Scherversuche, Pullout-Versuche, Versagensmechanismen, Reibeigenschaften, Prüfgerät, Grenzflächenverhalten, Großrahmenschergerät, Reibungsversuche, numerisches Modell
Verfügbar bei: Siehe Verlag

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  • Über diese
    Datenseite
  • Reference-ID
    10022197
  • Erstellt am
    09.10.2005
  • Geändert am
    30.09.2018