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Der Karl-Heine-Bogen in Leipzig

Hybride Brückenkonstruktion unter Verwendung von Hochleistungs-Leichtbetonen

Autor(en):



Medium: Fachartikel
Sprache(n): de 
Veröffentlicht in: Bautechnik, , n. 8, v. 77
Seite(n): 523-535
DOI: 10.1002/bate.200004190
Abstrakt:

Der Karl-Heine-Bogen, ein Brückenneubau (Geh- und Radweg) über den Karl-Heine-Kanal in Leipzig, zeigt das Potential beim hybriden Bauen mit Hochleistungswerkstoffen auf. Die als Stabbogentragwerk geplante Brücke besteht aus einem Verbund-Bogenrohr mit biegesteif angeschlossenen V-förmigen Stützenpaaren, die zur Aufständerung einer Vollplatte dienen. Das Bogenrohr wurde mit einem pumpfähigen hochfesten Leichtbeton LC 70/77, p = 1,95 kg/Kubikdezimeter verfüllt. Die Umhüllung der Leichtzuschläge stellt die Pumpbarkeit der eingesetzten Leichtbetone LC 40/44, p = 1,6 kg/Kubikdezimeter und LC 70/77 sicher. Die Halbfertigteile der Überbauplatte wurden mit einem Hochleistungsbeton LC 40/44, p =m 1,45 kg/Kubikdezimeter und nicht umhüllten Leichtzuschlägen hergestellt. Der Bogen hat folgende Hauptabmessungen: Spannweite - 28,0 m, Bogenstich - 3,50 m. Der Ausführungsbeginn der Brücke war auf den 1.10.99 datiert, und die offizielle Einweihung fand am 4.6.2000 statt.

Stichworte: Versuchsaufbau, Brückenentwurf, Verbundrohre, Halbfertigteile, Verfüllvorgang, dynamische Tragwerksanalyse, umschnürter Leichtbeton
Verfügbar bei: Siehe Verlag

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  • Über diese
    Datenseite
  • Reference-ID
    10012810
  • Erstellt am
    10.12.2003
  • Geändert am
    30.09.2018