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Bau des Nakano-Viadukts in Japan

Südwestlich von Tokio wurde, nahe der Autobahnkreuzung Ebina-Minami, der Nakano-Viadukt errichtet. Weil der Viadukt in einer engen Feldfabrik auf weichem Untergrund zwischen einem Fluss und einem Wohngebiet gebaut wurde, musste eine spezielle Hubmethode mit u-förmigen Fertigteilträgern eingesetzt werden.

Die Hauptträger mussten in fünf Einzelsegmenten hergestellt werden, weil der Platz nicht für mehrere Feldfabriken ausreichte, um die U-Träger zwischen den einzelnen Brückenspannweiten herzustellen. Nach ihrer Fertigstellung wurden die jeweils 175 t schweren und ca. 35 m langen Segmente auf die Pfeilerköpfe gehoben.

Die Träger für die Unterseite des Brückendecks wurden ebenfalls in der Feldfabrik erstellt und mithilfe des Litzenspannsystems 12S 12.7 MA mit blanken Litzen vorgespannt. Die Träger wurden mit speziellen Förderwagen auf Schienen zur Brücke transportiert und auf die Brückenpfeiler gehoben. Mithilfe eines externen Litzenspannsystems mit epoxidbeschichteten und verfüllten Litzen wurden die Träger dann mit dem Hauptsegment des Brückenpfeilers kraftschlüssig verbunden und die Fugen ausbetoniert.

Die Verbundplatten des Brückendecks bestehen aus vorgespannten Fertigteilsegmenten und Ortbeton. In den auskragenden Teilen des Brückendecks, die für Nothaltbuchten vorgesehen sind, wurden vorinjizierte Litzen eingebaut.

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Referenzen

Nakano, Tokio, Tokyo, Japan

  • Über diese
    Datenseite
  • Product-ID
    7433
  • Erstellt am
    28.10.2016
  • Geändert am
    28.10.2016