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Container-Tiefwasserhafen JadeWeserPort in Wilhelmshaven

WK Consult ist seit 70 Jahren überregional und in der Region Hamburg als Planungsbüro im Bauwesen tätig und besteht aus der WKC Hamburg GmbH und WK Consult Hamburg. Dazu gehört auch die WKP König, Stief und Partner GmbH in Berlin und Dresden. Das Bauvorhaben Container-Tiefwasserhafen JadeWeserPort wurde von WK Consult bereits in der Vorplanung bearbeitet und seit 2005 auch in der bautechnischen Prüfung und überwachung (u. a. Schweißabnahmen, Bewehrungskontrollen und Beratung des Auftraggebers während der Ausführung) begleitet.

WK Consult mit dem Team von mehr als 75 Mitarbeitern hat sich schwerpunktmäßig auf den Wasser-, Ingenieur- und Brückenbau sowie die Bauwerksprüfung und die Bauüberwachung spezialisiert. Zusätzlich haben sich im Spezialtiefbau und im Hochbau Schwerpunkte gebildet, in denen ebenfalls die bisherige terminliche und fachliche Zuverlässigkeit dokumentiert werden. Zielsetzung der Firma ist es, durch Beraten, Planen und Prüfen den Kunden zu helfen, ihre Ziele zu erreichen. Das Büro wird von den Gesellschaftern Dr.-Ing. Hansjürgen Spanke und Dr.-Ing. Rainer Grzeschkowitz geleitet, die als Prüfingenieure u. a. auch für das Eisenbahnbundesamt und die Wasser- und Schifffahrtsämter zugelassen sind. Weiterhin sind Dr. Olaf Drude und Karsten Holste als Gesellschafter und Reinhard Notz als Prokurist bereits langjährig in der Geschäftsleitung tätig.

Das Projekt Container-Tiefwasserhafen JadeWeserPort in Wilhelmshaven

In Wilhelmshaven wird mit dem Container-Tiefwasserhafen JadeWeserPort eines der größten norddeutschen Infrastrukturprojekte der vergangenen 50 Jahre realisiert. Als Gemeinschaftsprojekt der Länder Niedersachsen und Freie Hansestadt Bremen mit einem Investitionsvolumen von ca. 950 Millionen € wird der JadeWeserPort nach der Inbetriebnahme der ersten Ausbaustufe mit 1000 m Kaje im August 2012 das Leistungsangebot der deutschen Seehafenwirtschaft nachhaltig stärken. Im Jahr 2013 werden insgesamt 1725 m zur Verfügung stehen.
Der herausragende Standortvorteil des künftigen deutschen Container-Tiefwasserhafens: Durch die vorhandene Fahrwassertiefe der Jade von 18 m bei Seekartennull und die kurze Revierfahrt von 23 Seemeilen ist er für Großcontainerschiffe besonders geeignet. Selbst sehr große Schiffe mit einer Länge von bis zu 430 m und Tiefgängen bis zu 16,50 m werden den JadeWeserPort tideunabhängig und ohne Wartezeiten problemlos erreichen können. An der 1725 m langen Stromkaje können mit 16 Containerbrücken, die über eine Ausladung von 62 m verfügen, zeitgleich vier Großcontainerschiffe und Feederschiffe abgefertigt werden.

Investitionen in die Infrastruktur

Als Infrastrukturvorhaben der genannten Größe wird der JadeWeserPort der Nordwest-Region einen starken wirtschaftlichen Impuls geben. Im Betrieb des Container-Terminals werden ca. 1000 neue Arbeitsplätze geschaffen; weitere 1000 hafenabhängig Beschäftigte finden zeitgleich neue Arbeit. Der Planfeststellungsbeschluss nach Wasserstraßenrecht wurde im März 2007 erteilt. Der Zuschlag für das größte Baulos mit einem Volumen von 480 Millionen € wurde Ende September 2007 der Bietergemeinschaft JadeWeserPort, bestehend aus den Firmen Josef Möbius Bau-AG, Hamburg, Heinrich Hecker GmbH & Co. KG, Oldenburg, sowie Ludwig Voss GmbH & Co. KG, Cuxhaven, unter Führung des Papenburger Unternehmens Bunte erteilt. Dieses Baulos umfasst die Herstellung der Kaje und Flächen sowie die Baggerarbeiten. Nach Vorliegen von zwei Gerichtsbeschlüssen konnte im Frühjahr 2008 mit den Aufspülarbeiten in den drei Sandabbaufeldern Süd, Nord und der Fahrrinne, aus denen ca. 46 Millionen m³ Sand entnommen werden, mit verschiedenen Großbaggergeräten begonnen werden. Inzwischen sind ca. 44 Millionen m³ Sand eingespült worden. Im August 2008 haben die Rammarbeiten des Spundwandbauwerks begonnen. Mehr als 4500 Trag- und Füllbohlen sowie Schrägpfähle, Fender- und Pierplattenpfähle sind zur Verankerung der Kaje bereits positioniert worden und seit Herbst 2009 laufen die Betonierarbeiten an der Hauptkaje. Fertiggestellt sind sowohl die nördliche, als auch die südliche Flügelwand. Im Dezember 2009 wurde mit der Rammung einer Füllbohle die letzte Lücke im Bereich der Hauptkaje geschlossen. Im Mai 2010 erfolgte mit dem sogenannten Polderschluss die Schließung der Lücke zwischen dem Norddamm und der nördlichen Flügelwand. Mit diesem Schritt wurde der Terminalbereich von der Jade getrennt.

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  • Über diese
    Datenseite
  • Product-ID
    3950
  • Erstellt am
    30.04.2012
  • Geändert am
    01.03.2016