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Denken in neuen Dimensionen – mehr als nur 3D

Als Tochterunternehmen der Nemetschek AG entwickelt die Nemetschek Engineering GmbH seit sechs Jahren CAD-Software für die Fertigteilindustrie. Grundlage der neuen Programme ist das CAD-Programm Allplan Ingenieurbau. Stetige Innovationen im Bereich Automatisierung, insbesondere bei Schalung und Bewehrung, prägen die Fertigteilindustrie weltweit. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die Qualität und Effizienz der Software, vor allem aber an leistungsfähige automatische Planungshilfen.

Es wird erwartet, dass die "technische" Prozesskette, von der Planung bis zur Montage und Abrechnung, komplett bedient wird. Diese Anforderung ist gleichbedeutend mit einer kompletten Planung in 3D. Mit Allplan Precast bietet das Unternehmen diese Programme an. Mit dem neuesten Modul "iParts" (intelligente Bauteile) wird Allplan Precast auch für den Ortbetonbau und damit für jedes Ingenieurbüro interessant. Halbfertigteile wie Elementdecken und Doppelwände werden hochautomatisiert geplant. Als Ergebnisse erhält man mit der Software komplette Produktionspläne und neben Daten für Roboter sämtliche erforderlichen Stücklisten. Dabei werden sehr hohe Planungsleistungen erzielt. Die automatisch erzeugten Pläne stehen jedoch unter Kritik. Es ist daher kaum vorstellbar, dass diese Verfahren geeignet sind, beliebige Bauteile mit vergleichbarer Effizienz zu bearbeiten und gleichzeitig die erforderliche Planqualität zu erreichen. Genau dies, und noch einiges mehr, leisten iParts.

iParts – Visionen werden Wirklichkeit

iParts liefern von jedem beliebigen Bauteil automatisch die Pläne. Die hohe Planqualität wird durch klar definierte Maßnahmen erreicht, die gleichzeitig und ohne jeglichen Mehraufwand in der Planung zu einem deutlich verbesserten Qualitätsstandard beitragen.

Elementplan – eine Einbahnstraße wird zur Autobahn

Hat man ein Gebäude mit seinen Bauteilen komplett in 3D vorliegen, bekommt man für ein Bauteil auf Knopfdruck einen Plan, den sogenannten Elementplan. Er enthält alles, was ein baureifer Plan enthalten muss: Ansichten, Schnitte, Maßketten, Planköpfe. Der Automatismus liefert zunächst einen "lesbaren" Plan. Je komplexer die Bauteile jedoch werden, desto mehr wird man den Plan ergänzen und überarbeiten müssen. Neben dem Modell hat man jetzt auf dem Bildschirm noch den Elementplan und kann diesen bearbeiten, so wie man es mit CAD gewohnt ist. Gleichgültig, wo man arbeitet, im Modell oder im Elementplan – die Informationen werden gleichzeitig in jeder Darstellung mitgeführt. Es ist also keine Einbahnstraße, wo Änderungen fast unmöglich sind, sondern man kann in beiden Richtungen arbeiten.

Planlayouts mit definierter Qualität

So wie man Vorlagen für den Schriftverkehr anlegt, konzipiert man mit einem graphischen Editor die Vorlagen für das Layout verschiedener Bauteile, und das recht einfach. Ein Detail aus der Palette der Möglichkeiten: Auf dem Plankopf steht in der Regel die Betonqualität, dazu gehören die passende Schraffur oder das Filling im Plan. In der Vorlage ist dies definiert, und wenn beispielsweise Stützen eine andere Betonqualität erhalten sollen, wird, gleichgültig ob im großen Übersichtsmodell oder im Elementplan, ein einziges Attribut geändert. Damit ist alles durchgängig geändert. In allen betroffenen Plänen steht die neue Betonqualität und alle Ansichten und Schnitte haben das passende Filling. Dieser Graphikeditor ist das ideale Mittel, um einen einheitlichen Bürostandard sicherzustellen.  Neben diesen beiden wesentlichen Bausteinen gibt es Funktionen, die ganz wesentlich zur Effizienz und Planungssicherheit beitragen. Beispielsweise trägt der "Identifier" dazu bei, dass identische Bauteile erkannt und Stückzahlen hochgezählt werden. Diese Funktion ist vergleichbar mit der Bewehrung, wo man gleiche Positionen ebenfalls zusammenfasst, nur dass das Verfahren auf die Schalung, die Bewehrung, die Einbauteile und die Attribute des Bauteils reagiert – eine Funktion mit viel Optimierungspotenzial für den Anwender.

Besser kommunizieren, besser präsentieren, interaktiv im Plan – 3D PDF

Zur Kommunikation mit Fachingenieuren, Bauherren, Prüfingenieuren eignet sich ein PDF. Dabei liefert Allplan nicht nur wie üblich den Plan, sondern auch das Modell. Jeder "Nicht-CAD-Anwender" kann nun die 3D-Modelle von allen Seiten begutachten, messen, Schnitte legen und kommentieren – ein kostenloses Werkzeug, bestens geeignet, um Planungsergebnisse transparent und leicht verständlich zu machen.

Die Innovation der Innovation

Innovation ist fast ausschließlich eine Sache der Technologie. Jetzt und in der Zukunft gibt es eine weitere, ebenso wichtige Quelle für Innovation: die Art und Weise, wie Unternehmen die Prozesse eines Kunden gestalten. Wenn ein Angebot als "eines unter vielen" gesehen wird, verschlingt das, knapp formuliert, Werte. Ein wirksames Gegenmittel sind Innovationen, die den Kunden Nutzen bringen. Mit der Visualisierung der Planungsleistungen, und insbesondere der Prozesse im Planungs- und Bauablauf, kommt eine nie gekannte Effizienz und Übersicht in das Baugeschehen. Via Internet, ohne dass Programme angeschafft oder mühsam erlernt werden müssen, macht der Anwender den Kunden Planungsergebnisse zugänglich. Dabei sieht der Kunde die Pläne nicht nur, sondern er hat das Bauwerk als Modell vor sich, er kann es unter beliebigen Kriterien auswerten, er kann Bauabläufe simulieren, den Baufortschritt visualisieren und abrechnen. Dahinter steht eine Datenbank, in die Zug um Zug sämtliche Informationen zum Gebäude gespeichert werden. Man sieht das Gebäude buchstäblich wachsen, sowohl die Struktur des Gebäudes als auch die Detaillierung im Verlauf der Planung. Es ist leicht, Informationen abzurufen, zu strukturieren und auszuwerten. Da alles visualisiert ist, findet man sich leicht zurecht – "What you see, is what you get". Mit diesem jüngsten Produkt TIM, dem "Technical Information Manager", bietet Nemetschek Engineering eine Innovation für Ingenieurbüros, die so geistiges Eigentum als Kapital einsetzen und gewinnbringend mit ihren Kunden teilen können. Als Partner zeigt die Nemetschek Engineering GmbH Kunden neue Wege, neuen Mehrwert zu entdecken und zu nutzen. Der Ansatz basiert auf Fachwissen, gewonnen aus jahrelanger Erfahrung im Ingenieurbau und der Fertigteilindustrie.

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    3638
  • Erstellt am
    30.04.2012
  • Geändert am
    10.03.2016