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Detektion von Leitungssystemen im Boden

Die Zerstörung und Beschädigung von Versorgungsleitungen bei Tiefbauarbeiten kosten jedes Jahr mehrere hundert Millionen Euro. Dieses Geld kann in Zukunft größtenteils eingespart werden, denn Detectino macht den Boden transparent. Waren bis heute mangelhafte Dokumentationen der unterirdischen Leitungssysteme und ein nicht vorhandenes einheitliches Register Schuld an der Misere, liefert das neue System jetzt eine kostengünstige Lösung.

Die Weltneuheit Detectino, die erstmals auf der bauma 2010 als Prototyp vorgestellt wird, durchleuchtet den Untergrund mit Hilfe von Bodenradarantennen und Verfahren der Elektromagnetik. Durch die Installation auf einer mobilen Plattform kann das Detectino-System an beliebigen Orten und unter verschiedenen Problemstellungen eingesetzt werden. Kurzfristig, flexibel und kostengünstig werden so Leitungsstrukturen im Boden detektiert. Mittels neuer Verfahren der Computerintelligenz werden die erhobenen Daten mit einem Hochleistungsrechner, der der Sensorik nachgelagert ist, direkt vor Ort aufgearbeitet und der detektierte Boden bis zu einer Tiefe von 4 m gläsern abgebildet. Eine grafische Darstellung zeigt dabei im Detail, welche Leitungen wo in welcher Tiefe liegen. Dabei wird nach Durchmesser, z. B. Glasfaserkabel, Abwasserkanal, und Material, z. B. keramische Baustoffe, Metall, Kunststoff, unterschieden. Auf diese Weise können Schäden, Baustopps und hohe Folgekosten vermieden werden.

Als Zielgruppe für das System sehen die Entwickler u. a. Baufirmen, Betreiber von Leitungsnetzen, Versicherungen, Unternehmen, die für Ausgrabungen, Instandsetzungen oder Neuinstallationen von Leitungen zuständig sind, sowie kommunale und regionale Einrichtungen und Behörden.

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    3874
  • Erstellt am
    30.04.2012
  • Geändert am
    10.03.2016