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Eines für alles: neues Multifunktions-Messgerät

Mit dem T3000 stellt Trotec eine ganz neue Generation von Multifunktions-Messgeräten für das Bauwesen vor. Die Kombination von Touch-Screen und Tastenfeld erlaubt eine intuitive Bedienung, die neue Software-Plattform MultiMeasure Studio gewährleistet einen zukunftssicheren Betrieb mit kontinuierlichen Updates und das umfassende Sensorprogramm sorgt dafür, dass der Anwender tatsächlich mit einem universellen Messgerät auskommt.

Feuchte, Temperatur, Luftströmung: Es gibt viele Parameter, die im Verlauf eines Bauvorhabens erfasst, gemessen und dokumentiert werden müssen. Und die immer höheren Anforderungen in Bezug auf Energieeffizienz und Wärmedämmung werden zur Folge haben, dass der messtechnische Aufwand bei Neubau und Sanierung oder auch bei der Bauschadensdiagnostik künftig eher noch steigen wird.

Ein Gerät für alle (Mess-)Fälle

Die Anwender der messtechnischen Geräte – Architekten, Sachverständige, Bauingenieure, das Bauhandwerk – können sich auf diese Entwicklung, die seit einigen Jahren sichtbar ist, einstellen, indem sie zusätzliche Messgeräte anschaffen und ihre Kunden mit einem ganzen Repertoire an Geräten beeindrucken. Oder sie nutzen ein einziges, multifunktionales Messgerät, das sich durch unterschiedliche Sonden und Sensorköpfe an den individuellen Anwendungsfall anpassen lässt.

Vor fünf Jahren: die erste Generation

Da die multifunktionale Variante die weitaus komfortablere, bedienfreundlichere und kostengünstigere ist, hat Trotec vor fünf Jahren mit dem T2000 ein Multifunktions-Messgerät für das Bauwesen vorgestellt, das nach dem Motto "Ein Gerät für alle Fälle" alle zentralen Parameter der Messtechnik am Bau (Oberflächen- und Tiefenfeuchte, Temperatur, Luftströmung etc.) erfasst. Dieses Gerät hat sich seitdem gut im Markt durchgesetzt. Die Anwender profitieren u. a. von einem einheitlichen Bedienkonzept und davon, dass das Messgerät die angeschlossenen SDI-Sensoren selbsttätig erkennt.

Kombinierte Messungen leicht gemacht

Besonders vorteilhaft ist das MultiMeasure-Prinzip, weil im Bauwesen häufig mehrere Parameter gemessen werden, um Schadensursachen zu erkennen. Der kombinierte Einsatz von Oberflächen- und Tiefenfeuchte-Sensoren z. B. ermöglicht es, hygroskopische Feuchteerscheinungen zu erkennen oder Undichtigkeiten und Leckagen zu orten. Und die kombinierte Messung von Oberflächenfeuchte und Raum- und Taupunkttemperatur erlaubt Rückschlüsse auf das Lüftungsverhalten. Eine andere, häufig genutzte Möglichkeit ist die kombinierte Feuchtigkeitsmessung mit kapazitiven und Mikrowellensensoren, die in der Zusammenschau eine tiefenabhängige Feuchteverteilung im Mauerwerk anzeigen.

Wenn die gemessenen Werte von zwei oder drei Sensoren in einem Gerät erfasst werden, lassen sie sich einheitlich auswerten und in einem gemeinsamen Messprotokoll dokumentieren. Damit spart der Anwender erstens sehr viel Zeit für die Dokumentation. Zweitens werden die Daten auf einer gemeinsamen Plattform gesammelt. Die Möglichkeit des Datenexports in Excel® bietet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten der Datenverarbeitung und -darstellung.

Fortschritte in Messtechnik und Elektronik

Nachdem sich dieses Prinzip so gut bewährt hat, stellt Trotec nun – nach dem Motto "Das Bessere ist des Guten Feind" – eine ganz neue Generation von Multifunktions-Messgeräten vor. Wie das Vorgängermodell ist das T3000 (Bild 1) ein Qualitätsmessgerät "made in Germany" und wurde als neues Spitzenmodell der MultiMeasure Professional-Serie vornehmlich für die Bauindustrie entwickelt, und es zeigt, wie stark sich die Messtechnik und die Elektronik, aber auch die Mensch-Maschine-Interaktion in den vergangenen fünf Jahren entwickelt haben.

Bedienung per Touchscreen

Dies gilt auch und in besonderem Maße für das Bedienkonzept des Multifunktions-Messgerätes. Die Bedienung kann sowohl über den Touchscreen als auch über die Tasten erfolgen oder aber – wofür sich vermutlich die meisten Anwender entscheiden werden – über eine Kombination aus beidem (Bild 2). Im oberen Bereich des Displays lassen sich, wie man es beim Smartphone gewohnt ist, per Fingerdruck Menüs und Funktionen aufrufen. Unterhalb des Displays gibt es ein Feld mit Richtungstasten, mit denen man ebenso einfach die gewünschten Funktionen anwählen kann. Aussagekräftige Icons zeigen jeweils an, in welchem Menü sich der Bediener befindet. Das Display wird aus hoch kratzfestem Blanview-Spezialglas gefertigt, das auch bei Sonnenlicht hohen Kontrast bietet und selbst unter den oftmals rauen Bedingungen des Baustellenbetriebs technisch und optisch wie neu bleibt (Bild 3).

Integrierter Speicher und zahlreiche Komfortfunktionen

Das T3000 ist mit einem integrierten Flash-Speicher ausgestattet, der das komfortable "Einsammeln" der Messwerte vor Ort erlaubt. Dabei können Minimal- und Maximal-Werte sowie Durchschnitts- und "Hold"-Werte angezeigt werden. Die bedarfsweise Aktivierung eines Akustikalarms bei Erreichen frei definierbarer Schwellwertgrenzen stellt ein weiteres nützliches Feature für den Praxiseinsatz dar. Praxisgerecht ist auch die integrierte Zeitmessung: Beim Abspeichern jeder Messung wird diese inkl. Uhrzeit und Datum im Gerätespeicher abgelegt. Über die Software-Plattform MultiMeasure Studio lassen sich die gespeicherten Werte bequem auslesen und z. B. auf einen PC übertragen.

14 Sprachen, 5.000 Holzsorten

Die universellen Einsatzmöglichkeiten des T3000 zeigen sich u. a. auch darin, dass die Bedienerführung in 14 Sprachen erfolgt. Generell hat Trotec größten Wert darauf gelegt, dass der Anwender keine aufwändigen Berechnungen durchführen muss, sondern direkt mit aussagekräftigen Werten arbeiten kann. Bei der Holzfeuchtemessung sind beispielsweise die Daten von ca. 5.000 Holzarten hinterlegt, und jede Messung erfolgt hochpräzise inkl. integrierter Temperaturkompensation. Bei der Messung der Belegreife von Estrichen wird der Bediener des T3000 ebenfalls durch die indikative Umrechnung in Masse- und CM-% weitestgehend unterstützt.

Vielfalt an Sensoren wird selbsttätig erkannt

Wie beim Vorgängermodell steht auch für das T3000 eine Vielzahl an Sensoren zur Verfügung, mit denen sich nahezu alle relevanten Messungen durchführen lassen. Es gibt ca. 20 verschiedene Sensoren und Elektroden u. a. für die Parameter Luft-, Material-, Holz- und Ausgleichsfeuchte, Luft-, Material- und Oberflächentemperatur, Taupunkt und Luftströmungsgeschwindigkeit (Bild 4). Auch kombinierte Sensoren z. B. für Feuchte und Temperatur sowie zur Spurengasdetektion [H2] im Zuge einer Leckageortung stehen zur Verfügung. Die Werte werden in hoher Genauigkeit angezeigt und die universelle Schnittstelle der SDI-Sensoren bietet den Zusatznutzen, dass das Messgerät selbsttätig die Sensorbauart erkennt. Hier sind also keine Verwechslungen möglich, und man kann auf Einstellungen am Messgerät verzichten. Darüber hinaus gibt es verschiedene Temperaturfühler sowie unterschiedlichste Messelektroden zur Widerstandsmessung der Holz- und Baufeuchte.

Neue Software-Plattform für alle Profi-Geräte

Ein weiterer ganz grundlegender Unterschied des T3000 zum Vorgängermodell ist die Tatsache, dass das neue Multifunktionsgerät über einen integrierten Messwertspeicher verfügt und deshalb wesentlich stärker software-gestützt arbeitet. Basis ist die Software MultiMeasure Studio, die sukzessive auch zur Nutzung weiterer Geräte der MultiMeasure-Serie erweitert wird und u. a. die Voraussetzung dafür schafft, dass der Anwender auch selbstständig die Funktionen des Gerätes erweitern kann. Dies geschieht einfach per Software-Update, auf dessen Vorliegen der Benutzer sowohl zum T3000 als auch zum MultiMeasure Studio automatisch hingewiesen wird. Der Bediener kann zwischen zwei Software-Versionen wählen. In der Standard-Variante (STD) steht die Software als kostenfreier Download zur Verfügung, die Professional-Version (PRO) ist mittels Dongle für registrierte Nutzer freischaltbar.

Höchster Komfort bei Auswertung und Dokumentation

Selbstverständlich gehören zur MultiMeasure Studio-Software auch umfassende Möglichkeiten der Auswertung, Visualisierung, Dokumentation, Speicherung und Weitergabe der Messdaten (Bild 5). Der Anwender muss also nicht mehr manuell aufgezeichnete Daten vom Messgerät langwierig in Excel-Listen übertragen, sondern kann die erfassten Werte auf verschiedenste Arten aufbereiten. Dazu gehört auch die Möglichkeit, Projektdaten wie Gebäude, Auftraggeber und Zeitpunkt der Messung zu erfassen. Auch Kommentare etc. können an jedes Protokoll angefügt werden.

Rastermessung: Bediener wird bestens unterstützt

Wie stark der Anwender des T3000 bei der Messwerterfassung unterstützt wird, zeigt das folgende Beispiel. Eine Wand soll in einem definierten Raster auf Feuchtigkeit untersucht werden. Der Anwender kann im entsprechenden Modus einfach mit der Rastermessung beginnen. Er muss sich lediglich an eine definierte Vorgehensweise halten. Ihm wird dann im Display ein Raster angezeigt, das er nur noch abarbeiten muss, indem er an den gewünschten Messpunkten (d. h. z. B. im 10-cm-Abstand Spalte für Spalte von oben nach unten) eine Messung auslöst. Alle Messdaten werden dann in der korrekten Abfolge gespeichert. Die automatische maßstabsgetreue Umsetzung des Rasters erfolgt später in der Software MultiMeasure Studio durch simple Eingabe der Kantenlängen des kompletten Rasterfeldes.

Zeitersparnis durch komfortable Auswertung

Für den Anwender hat das den nicht zu unterschätzenden Vorteil, dass er nicht Messpunkt für Messpunkt manuell in ein Tabellenkalkulationsprogramm (z. B. Excel®) übertragen muss, sondern den kompletten Datensatz direkt über die Software-Plattform MultiMeasure Studio auswerten und bei Bedarf auch als Report direkt in Microsoft Excel® importieren kann. Dann kann er am PC die Daten nach Wunsch aufbereiten und z. B. in Form eines Rasters oder Verlaufs anzeigen, so dass sie auch für den Kunden anschaulich werden (Bild 6). Das spart nicht nur Zeit und erhöht die Transparenz, es vermeidet auch Fehler bei der Datenübertragung. In einer einzigen Rastermatrix können bis zu 2.000 Messwerte gespeichert, aufbereitet und graphisch dargestellt werden. Darüber hinaus kann man auch die mit dem T3000 gemessenen Werte über die gemeinsame Software-Plattform mit den Daten anderer Messgeräte, die derzeit entwickelt werden, in Korrelation setzen oder in gemeinsamen Tabellen und Grafiken zusammenführen. Das sind die typischen Vorteile einer durchgängigen Software-Lösung, die nun auch in der Trotec MultiMeasure-Serie nutzbar ist.

Kompakt und leicht

Angesichts dieser Vielfalt an Funktionen überraschen die kompakte Bauweise des T3000 (nur 34 mm hoch mit handfreundlichen Längenmaßen von 170 mm x 62 mm) und sein geringes Gewicht von lediglich 300 g inkl. Batterien. Ebenso praxisgerecht ist die optional mögliche Verwendung von Standard-Akkus, die eine lange Gerätelaufzeit und zudem umweltgerechte Verwendung gewährleisten.

Fazit: ein innovatives, praxisgerechtes und zukunftssicheres System

Mit dem T3000, das in diesen Tagen im Markt eingeführt wird, stellt Trotec nicht nur ein neues Messgerät für das Bauwesen vor. Es ist auch das erste Modell einer ganz neuen Gerätegeneration, die sich grundlegend von den Vorgängermodellen unterscheidet und z. B. eine deutlich erhöhte Flexibilität, höheren Bedienkomfort und eine Vielzahl an Auswertmöglichkeiten bietet (Bild 7). In die Entwicklung sind auch viele Verbesserungen eingeflossen, die sich aus den Gesprächen mit Anwendern ergeben haben. Dass es sich um ein investitions- und zukunftssicheres System handelt, zeigt sich u. a. daran, dass zum einen sämtliche vorhandene SDI-Sensoren aus dem T2000-Bestand von Anwendern weiterhin uneingeschränkt auch mit dem neuen T3000 verwendet werden können. Zum anderen kann das T3000 über die neue Software-Plattform kontinuierlich durch Updates aktualisiert und in seiner Funktion erweitert oder an neueste technische Entwicklungen angepasst werden. Als nächsten Schritt plant Trotec z. B. die Integration weiterer Messgrößen in das SDI-Sensor-Programm der MultiMeasure Professional-Baureihe.

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    Datenseite
  • Product-ID
    6233
  • Erstellt am
    26.04.2013
  • Geändert am
    11.12.2014