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Einsatz von Cobiax-Hohlkörpermodulen im Projekt Vodafone Campus in Düsseldorf

Der 19-geschossige Büroturm des Projektes Vodafone Campus in Düsseldorf wird derzeit unter Verwendung von Cobiax-Hohlkörpermodulen ausgeführt. Die Betondecken des Hochhauses werden dadurch um ca. 1.625 t leichter und es werden somit ca. 140 t CO2-Ausstoß vermieden. Neben der Optimierung der Decke entstehen durch die Lastreduzierung immense Vorteile für das Gesamttragwerk inklusive der Gründung des Büroturmes.

Auf dem ehemaligen Gatzweiler Gelände im Stadtteil Heerdt entsteht derzeit die neue Konzernzentrale von Vodafone Deutschland (Bild 1 und 2). Dort werden die bislang auf verschiedene Standorte verteilten Mitarbeiter in einem Neubau zusammengeführt. Das Gebäude besteht aus drei Gebäuderiegeln, einem Parkhaus und einem 19-geschossigen Büroturm. Bauherr ist "die developer Objekt Düsseldorfer VCD-Realisierungs-GmbH & Co. KG". Der Entwurf für das Gebäude stammt von HPP Architekten Düsseldorf, die Tragwerksplanung vom Ingenieurbüro Schwarzbart+Partner. Ausgeführt wird das Projekt von der ARGE Vodafone Campus Düsseldorf, Zechbau GmbH Düsseldorf und Ed. Züblin AG Bereich Düsseldorf. Baubeginn war 2010, die Fertigstellung soll Ende 2012 erfolgen. Für das Gebäude wird eine LEED-Zertifizierung in Gold angestrebt.

Einsatz von Cobiax-Hohlkörpermodulen

Durch den Einsatz von Cobiax-Hohlkörpermodulen der Serie Slim-Line (S-120 und S-160) konnte der Deckenquerschnitt des Hochhausturmes optimiert werden. Die reduzierte Eigenlast ermöglicht es, die relativ große maximale Spannweite von ca. 9 m (Bild 3) mit einer 28 cm dicken Decke auszuführen. Alternativ dazu hätten weitere Stützen eingeplant oder eine dickere Massivdecke zur Ausführung kommen müssen. Dies war in dem vorliegenden Fall nicht gewünscht bzw. nicht möglich. Die Hohlkörpermodule werden in den Feldbereichen eingebaut. Die Durchstanzbereiche sowie die Bereiche mit hohen Querkräften werden massiv ausgeführt (Bild 4 und 5). Zur Optimierung der Querkrafttragfähigkeit der Hohlkörperbereiche wird bei diesem Projekt am Rand eine "kammartige" Verlegung der Hohlkörpermodule vorgesehen (Bild 6). Insgesamt werden bei dem Projekt durch die Verwendung von Cobiax-Hohlkörpermodulen ca. 650 m³ Beton und somit 16.250 kN Eigenlast eingespart. Dadurch konnten sämtliche lastabtragenden Bauteile, insbesondere die Stützen und auch die Gründung des Gebäudes, optimiert werden. Mit der Materialeinsparung gelingt es zudem, eine ¬Reduzierung des CO2-Ausstoßes von mindestens 140 t zu er¬reichen.

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Referenzen

Düsseldorf-Heerdt, Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen, Deutschland (2012)

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  • Über diese
    Datenseite
  • Product-ID
    4212
  • Erstellt am
    30.04.2012
  • Geändert am
    31.01.2016
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