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Eisenbahntunnel Mandacarú steigert Brasiliens Wettbewerbsfähigkeit

Brasilien ist nach den USA der weltweit zweitgrößte Produzent und Exporteur von Sojabohnen und plant, sowohl die Produktion als auch den Export in den kommenden Jahren noch weiter zu steigern.

Ein Faktor, der wesentlichen Einfluss auf diese Entwicklung hat, sind die im Vergleich zu den USA sehr hohen Transportkosten, da Sojabohnen in Brasilien über weite Entfernungen und auf einem schlecht ausgebauten Infrastrukturnetz transportiert werden müssen. Um seine Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, plant Brasilien den Ausbau des Eisenbahnnetzes um insgesamt 10.000 km.

780 m durch stark verwitterte und brüchige Gebirgsformationen

Zu diesem Vorhaben zählt u. a. auch der Eisenbahntunnel Mandacarú in der Nähe der Stadt Jequié im Bundesstaat Bahia. Er wird als Teil einer neuen Eisenbahnstrecke den Transport von Sojabohnen und Eisenerz zu einem neuen Hafen an der Küste ermöglichen. Der einröhrige Mandacarú-Tunnel hat eine Länge von 780 m und führt durch stark verwitterte und brüchige Gebirgsformationen. Aufgrund der schwierigen geologischen Verhältnisse benötigte der Generalunternehmer zur Sicherung der Vortriebsarbeiten ein leistungsfähiges, hochwertiges und flexibel einsetzbares Stützmittelkonzept.

DSI Underground Brasil unterstützte den Auftraggeber und technischen Berater bei der Auswahl eines für diesen Anwendungsfall geeigneten Felsankersystems. Zur Sicherung der Vortriebsarbeiten produzierte DSI die benötigten Felsanker aus Gewindestahl sowie Kunstharzpatronen und lieferte sie just in time auf die Baustelle. Der Einsatz dieser Stützmittel gewährleistete, dass die weiteren Tunnelvortriebsarbeiten sicher durchgeführt werden konnten.

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  • Product-ID
    7410
  • Erstellt am
    13.12.2016
  • Geändert am
    13.12.2016