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Filmverzinkung – innovativer Korrosionsschutz der Zukunft

Die Filmverzinkung als Korrosionsschutzsystem, weltweit seit über 25 Jahren in der Praxis bewährt, wird jetzt auch in Deutschland angeboten. Sie kombiniert die Vorteile der zwei grundsätzlichen Korrosionsschutzprinzipien und schließt deren Nachteile aus: aktiver kathodischer Schutz, vergleichbar mit einer Verzinkung, und flexible Applikation wie ein herkömmliches Farbsystem. Daraus ergibt sich ein nicht zu unterschätzender betriebswirtschaftlicher und ökologischer Nutzen – auch für den Bau von Windenergieanlagen (WEA) im Küsten- und Offshorebereich.

Durch das Aufbringen eines metallischen Überzuges (96 % Zink¬anteil im trockenen Schutzfilm) wird eine aktive kathodische Schutzfunktion garantiert. Im direkten Vergleich zu den herkömmlichen aktiven und passiven Korrosionsschutzsystemen werden Konstruktionen wirtschaftlicher, flexibler und effektiver vor Korrosion geschützt. Unter Berücksichtigung der vorhandenen Schichtdicke und des Korrosionsabtrages durch atmosphä¬rische Einflüsse lässt sich die Schutzdauer der Filmverzinkung ableiten.

Die Filmverzinkung erfüllt die Anforderungen gemäß DIN EN ISO 12944-6:

  • 2 x 60 Mikro-m – C4-High, C5-I-Medium und C5-M-Medium
  • 2 x 90 Mikro-m – C5-I-High und C5-M-High

Eine Schutzdauer von über 15 Jahren im Küsten- und Offshorebereich kann folglich durch den Einsatz der Filmverzinkung in nur zwei Arbeitsgängen gewährleistet werden. Die Filmverzinkung ist die Alternative der Zukunft – effektiv und einfach in der Handhabung.

Wirtschaftlich schützen

Konstruktionen können frei konstruiert und gefertigt und der Produktionsprozess kann deutlich optimiert werden. Die Filmverzinkung gewährleistet einen dauerhaften Korrosionsschutz, der mit einer Verzinkung verglichen aber vor Ort, ohne Wärmeeinwirkung und unter Vermeidung von Transport- und Wartezeiten appliziert werden kann. Im Vergleich zu passiven Schutzsystemen, wie z. B. spezifizierten Farbsystemen, wird der Schutz nicht durch eine Passivierung der Oberfläche (Bildung einer Barriere für atmosphärische Einflüsse) gewährleistet. Ein aufwendiger und lohnintensiver Schichtaufbau (mit bis zu fünf Arbeitsgängen) ist somit auszuschließen. Lohnkosten können im Vergleich zu passiven Systemen, unter Berücksichtigung der DIN EN ISO 12944, um bis zu 60 % reduziert werden. Die Filmverzinkung reduziert nicht nur die zu kalkulierenden Erstkosten, sondern ebenfalls Folgekosten durch Wartungs- und Instandsetzungsmaßnahmen.

Flexibel schützen

Die Filmverzinkung wird als Unique-System (Alleinbeschichtung ohne Deckbeschichtung), aber auch als Grundierung im Mehrschichtsystem eingesetzt. Eine hohe Kompatibilität dieses einkomponentigen Systems zu den meisten herkömmlichen Beschichtungssystemen wird gewährleistet. Eine Deckbeschichtung ist nicht zwingend erforderlich. Das Verfahren wird wie ein Farb¬system per Pinsel, Rolle oder im Sprühverfahren appliziert. Orts¬ungebunden wird der Schutz einer Verzinkung, auch unter extremen klimatischen Bedingungen (relative Luftfeuchte bis 95 %), hergestellt. Das System ist unbegrenzt lager- und verarbeitungsfähig.

Entwicklung

Der Bedarf an korrosionsresistenten Systemen, die in ihrer Beständigkeit und Effizienz einer thermischen Verzinkung entsprechen, begründet die Entwicklung der Filmverzinkung – ein System, dass die Bereiche Konstruktion und Instandhaltung miteinander verbindet, aber in der Praxis einfach anzuwenden ist. Das Verfahren ist weltweit seit Jahrzehnten erfolgreich im Einsatz. Zahlreiche Konstruktionen wurden dauerhaft vor Korrosion geschützt. Einige Referenzprojekte: Olympiastadion Beijing (China), Guangzhou Baiyun Airport (China), International Airport Jean-Lesage (Kanada), Tropical Islands (Deutschland), London Underground (England) und der Mumbai Domestic Airport (Indien).

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  • Über diese
    Datenseite
  • Product-ID
    3416
  • Erstellt am
    30.04.2012
  • Geändert am
    18.01.2017
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