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Floodbag®: mobiles Hochwasserschutzsystem

Das moderne, hochflexible, mobile und modulare Hochwasserschutzsystem Floodbag – eine neue, ökologisch sinnvolle, logistisch einfache und sichere Alternative zu Sandsäcken - wurde in der Schweiz entwickelt. Es besteht aus widerstandsfähigen und speziellen Materialien gefertigten Einzelelementen, die durch systematische Aneinanderreihung und Stapelung zu einer Schutzwand aufgebaut werden.

Die einzelnen Floodbag-Elemente werden in leerem Zustand transportiert, aneinander gereiht, verbunden und dann vor Ort mit Wasser befüllt. Ein einzelnes Floodbag-Element fasst ca. 1000 l Wasser. Die Hochwasserschutzwand erreicht eine maximale Höhe von 1,5 m, weist eine Breite von 1 m auf und kann beliebig lang aufgebaut werden. Pro 100 m Schutzwand sind z. B. bei einer Höhe von 1 m 100 Elemente, bei einer Höhe von 1,50 m 150 Elemente erforderlich. Des weiteren sind die Foodbagelemente auch hervorragend als Objektschutz einsetzbar, da sie z. B. an Wänden problemlos abdichten.

Die leeren Floodbags werden in einem speziellen Lager- und Transportcontainer aufgehängt und gewartet. So aufgehängt, benötigen die Floodbags nur einen minimalen Lagerplatz und sind jederzeit für den Einsatz bereit. Das geringe Gewicht von nur 12 kg erlaubt einen raschen und mühelosen Transport des gesamten Moduls vom Lager- zum Einsatzort und wieder zurück. In dringenden Fällen kann der gesamte Transportcontainer direkt an einen Hubschrauber gehängt werden.

Bei der Herstellung werden ausschließlich hochwertige Qualitätsmaterialien verwendet, damit die Floodbags auch nach mehrmaligem Gebrauch noch einwandfrei funktionieren. Die Floodbags können nach Gebrauch problemlos über Stutzen mit Rückschlagklappen entleert, gereinigt und in dafür vorgesehenen Lager- und Transportcontainern aufgehängt werden. Sie sind somit für einen erneuten Einsatz wieder bereit. Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen belastet Floodbag die Umwelt nicht.

Vergleich mit Sandsäcken

Der schnelle und kostengünstige Aufbau einer Floodbag-Hochwasserschutzwand wird im Vergleich zu Sandsackdämmen deutlich. Um eine 100 m lange und 1 m hohe Schutzwand aus Floodbags zu errichten, benötigen 5 Personen einschließlich des lokalen Transportes ca. 2 Stunden. Erforderlich sind 100 Floodbagelemente. Es entstehen keine Entsorgungsprobleme nach dem Ende des Hochwassers. Das Wasser in den Bags wird einfach abgelassen. Die Bags sind mehrfach wiederverwendbar.

Um einen stabilen Schutzwall aus Sandsäcken von 100 m Länge mit 1 m Höhe aufzubauen, benötigen ca. 120 Personen über 8 Stunden. Es sind bis zu 19000 Sandsäcke erforderlich (Quelle: Anleitung für den operativen Hochwasserschutz des Landesbetriebes für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt vom 22.11.2005). Bei Sandsäcken muss - insbesondere bei Verwendung in Chemiebetrieben - nach Ende einer Überschwemmung der Sand aufbereitet werden oder die Sandsäcke müssen auf eine Sondermülldeponie verbracht werden. Dies verursacht zusätzliche hohe Kosten.

  • Über diese
    Datenseite
  • Product-ID
    6358
  • Erstellt am
    24.06.2013
  • Geändert am
    16.02.2017