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"Fundexpfähle" für den Umbau des Bremer Weserstadions

Die künftige Nutzung des Weserstadions wird primär auf die Nutzung von Fußballveranstaltungen ausgerichtet. Dafür wurden die Tribünen der Westkurve (2009) und Ostkurve (2010) näher ans Spielfeld herangezogen. In diesem Bereich waren die Zuschauer bisher besonders weit vom Rasen entfernt. Durch den Umbau erreicht das Stadion eine neue Gesamtkapazität von 42300 Plätzen.

Die ersten zwei Ränge der beiden Kurven wurden komplett zurückgebaut. Für die Gründung der neuen Tribünen wurden ca. 600 Stück. "Fundex – Ortbetonverdrängungspfähle" gebohrt. Zur Abtragung der neuen Lasten wurden die bis zu 10 m langen Fundexpfähle (? Schaft 44 cm und ? Spitze 56 cm) in die dichtgelagerten Sande gebohrt. Bei der Herstellung der Pfähle wird mit Hilfe eines hydraulisch angetriebenen Bohrtisches ein dickwandiges Stahlrohr mit untergesetzter Spitze erschütterungsfrei in den Baugrund gedreht. Nach Erreichen der erforderlichen Tiefe wird in das Bohrrohr ein Bewehrungskorb eingesetzt und Beton eingefüllt. Anschließend wird das Bohrrohr wieder gezogen. Die Bohrspitze verbleibt als Pfahlfuß im Baugrund.

Aufgrund der zeitlich vorgegebenen Sommerpause in der Bundesliga war der Bauablaufplan für alle Gewerke sehr knapp und die einzelnen Abläufe mussten optimal aufeinander abgestimmt werden. Diese Abstimmung war aufgrund der sehr beengten Platzverhältnisse und des gleichzeitigen Einsatzes verschiedener Großgeräte für alle Gewerke eine große Herausforderung. Sobald der "Abbrecher" ein Stück alte Tribüne abgerissen hatte, folgten sofort der Erdbau und die Herstellung der Pfähle für die neuen Fundamente. Die präzise und termingerechte Ausführung der Gründung stellte das leistungsstarke Fundex-Gerät F2800 sicher (Tagesleistung ~ 15 Stück/Tag).

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    3892
  • Erstellt am
    30.04.2012
  • Geändert am
    10.03.2016