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Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika: Emotionen in Edelstahl

Einen Monat lang war Südafrika in diesem Sommer im Bann des Fußballs. 32 Nationalmannschaften kämpften vor malerischer Kulisse und enthusiastischen Fans um die begehrteste Trophäe des Sports. In einem einzigartigen Kraftakt wurden zuvor perfekte Voraussetzungen für das Mega-Ereignis geschaffen. Zehn Stadien in neun Städten, darunter zwei Arenen in Johannesburg, wurden nach den strengen Vorgaben der FIFA neu errichtet oder aufwendig umgebaut, neue Flughäfen und Bahnlinien gebaut sowie hoch komplexe Sicherheitskonzepte entwickelt.

Eröffnungsspiel und Finale fanden in dem komplett umgebauten Soccer City Stadion in Johannesburg statt. 94000 Plätze erwarteten die Fans in der gigantischen Arena, die als Heimat des südafrikanischen Fußballs gilt und mit ihrer an einen afrikanischen Tontopf erinnernden Fassade die Tradition des Landes widerspiegelt. Für fast 60000 Zuschauer war das zweite Stadion in Johannesburg – das nur leicht umgebaute Ellis-Park-Stadion – Heimat für sieben packende WM-Spiele. Austragungsort für die erste WM-Begegnung der deutschen Mannschaft war das Durban-Stadion, das als eine der schönsten Arenen unter allen Neubauten gilt. Als markantes Zeichen überspannt ein 340 m langer, bis zu 104 m hoher Stahlbogen das Stadion. Er dient zugleich als Aufhängung einer imposanten, 18 km langen Seilkonstruktion, die den Bogen mit einem ovalen Ring verbindet, der die gesamte Stadionschüssel umschließt. Mit seinen unzähligen Schrauben, Muttern und Befestigungsankern aus Edelstahl Rostfrei wiegt dieses Seiltragwerk mehr als 500 t und ist dennoch material- und kostensparender als eine herkömmliche Dachkonstruktion. Die Besucher können per Seilbahn auf den Scheitelpunkt des Bogens fahren, wo sie ein spektakulärer Blick über die Stadt Durban und den Indischen Ozean erwartet. Starke Konkurrenz in der Riege der schönsten Stadien ist das Greenpoint Stadion in Kapstadt mit 68000 Plätzen. Am Fuße des Tafelbergs, direkt an der Atlantikküste gelegen, entstand hier eine Multifunktionsarena, deren puristische, von einer weißen Membran umhüllte Form sich organisch in die reizvolle Landschaft einfügt. Doch auch die anderen Austragungsorte sind für Sportler, Fans und Fußballfreunde architektonische Augenweiden: das neue Nelson-Mandela-Bay-Stadion in der lebendigen Hafenstadt Port Elizabeth mit 46000 Plätzen, das nahezu unveränderte Loftus Versfeld-Stadion mit 52000 Plätzen, das in unmittelbarer Nachbarschaft zum legendären Krüger National Park neu gebaute Mbombela-Stadion in Nelspruit mit 46000 Plätzen, das erweiterte Free State-Stadion in Mangaung/Bloemfontein im Herzen Südafrikas mit 48000 Plätzen, das neue Peter Mokaba-Stadion in Polokwane im Dreiländereck Botsuana, Simbabwe und Mosambik mit 45000 Plätzen und das zur WM ausgebaute Royal Bafokeng-Stadion im traditionsreichen Rustenburg mit 42000 Plätzen. Allen gemeinsam ist, dass nicht allein ihre spektakuläre Form zählt, sondern Funktionalität, Nachhaltigkeit und Sicherheit oberste Priorität haben.

Edelstahl: Gütesiegel gibt Sicherheit

Hochleistungsfähige Systeme, durchdachte Konzepte und strapazierfähige Materialien waren gefragt, um den anspruchsvollen internationalen Sicherheitsauflagen zuverlässig gerecht zu werden. Nicht von ungefähr war Edelstahl Rostfrei mit Gütesiegel in vielen Anwendungen unverzichtbar. Ob als Befestigung architektonischer Elemente wie in Durban, als robuste Zutrittsysteme, in Küchen- und Sanitärbereichen, als Rohre oder Absturzsicherung: Das Spektrum der Lösungen und Produkte beweist die fast grenzenlose Leistungsfähigkeit des widerstandsfähigen und pflegeleichten Werkstoffs. Starke Winde und ein extrem korrosives Klima in Afrika kennzeichnen die Rahmenbedingungen, denen Konstrukteure und Planer bei der Materialwahl Rechnung tragen mussten. Hinzu kamen die zu erwartenden gewaltigen Besucherströme sowie höchste Anforderungen an Hygiene, Wirtschaftlichkeit und Vandalismussicherheit. Die spezifischen Werkstoffeigenschaften prädestinierten Edelstahl für all diese Herausforderungen. Der im Stahl enthaltene Chromanteil bildet in Verbindung mit Sauerstoff aus Luft oder Wasser eine hauchdünne Passivschicht an der Oberfläche, die Edelstahl nicht rosten lässt. Bei Beschädigungen durch äußere Einwirkung entsteht diese Schicht automatisch in Sekundenbruchteilen neu. Mit Chrom, Nickel und Molybdän legierter Edelstahl (1.4404) hält auch der salzhaltigen korrosiven Atmosphäre in unmittelbarer Nähe des Indischen Ozeans stand, wo der Werkstoff im Durban-Stadion Stärke zeigt. Für die notwendige Sicherheit der Planer dient das international geschützte Markenzeichen Edelstahl Rostfrei, das für sachgerechte Werkstoffauswahl und fachgerechte Verarbeitung steht.

  • Über diese
    Datenseite
  • Product-ID
    3544
  • Erstellt am
    30.04.2012
  • Geändert am
    18.01.2017