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Häuser mit Gesundheitspass

Die neue Energieeinsparverordnung schreibt besser gedämmte und dichte Gebäude vor. Was anerkanntermaßen den Kohlendioxidausstoß verringert, darf jedoch die Qualität der Innenraumluft nicht mindern. Der Einsatz schadstoffarmer Baustoffe kann dies unterstützen. Das Sentinel-Haus-Konzept für zertifizierte Wohngesundheit bietet Planern, Bauträgern und Bauunternehmern einen Wettbewerbsvorsprung. Einzigartig in Europa garantiert es zudem Rechtssicherheit.

Das wissenschaftlich fundierte und in der Praxis erprobte Verfahren des Sentinel-Haus-Instituts (SHI) sichert schon vor Baubeginn eine hohe Qualität der Innenraumluft vertraglich zu. Mit dieser Garantie stellt es ein wertvolles Alleinstellungsmerkmal dar. Firmen die sich diesem Konzept anschließen, bestätigen, dass die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema, die Bauherrenberatung und die Umsetzung zur eigenen Qualifizierung und damit Profilierung am Markt führte.

Anbieter von Architektur- und Bauleistungen können sich in einem dreitägigen Seminar vom Sentinel-Haus-Institut schulen lassen. Für die beteiligten Handwerker ist eine vier- bis sechsstündige Weiterbildung vorgesehen. Die letzte Stufe beinhaltet die Baustoffauswahl und Begleitung durch SHI-Experten bei der Realisierung des ersten Objektes, sind doch wohngesunde Baustoffe allein keine Garantie für eine schadstoffarme Innenraumluft. Bereits im Planungsprozess als auch bei der Verarbeitung auf der Baustelle müssen Emissionen vermieden beziehungsweise reduziert werden. Die Seminare finden regelmäßig und deutschlandweit statt. Weitere Gebäude nach dem SHI-Konzept können ohne zusätzliche Lizenzgebühren in unbegrenzter Zahl errichtet werden. Eine Wissensdatenbank, persönliche Beratung und ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch mit anderen Anwendern sorgen für die Weiterentwicklung des Konzepts. Im Rahmen des Konzepts haben sich baubiologisch geprüfte, hoch wärmedämmende Poroton-Ziegel bereits bestens bewertet. Objekte vom Einfamilienhaus über Kindergarten bis hin zum Bürogebäude können gleichermaßen schadstoffarm wie energieoptimiert erstellt werden – planbar und vor allem bezahlbar. Basis sind diffusionsoffene, emissionsarme Baustoffe wie die vom eco-Institut in Köln erfolgreich geprüften Poroton-Ziegel T 8, T 9 und S 11. Gleichzeitig sind diese Ziegel, die keine zusätzlichen Dämmmaßnahmen erfordern, hoch wärmedämmend und prädestiniert für den Bau von KfW-Effizienzhäusern bis hin zu Gebäuden im Passivhausniveau. Mit U-Werten zwischen 0,232 und 0,158 W/(m²K) bei Wanddicken von 36,5 oder 42,5 cm liegen die Wandbildner genau im wirtschaftlich optimalen Dämmbereich.

Unabhängig vom Dämmstandard empfehlen Poroton-Experten, Wärmebrücken besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Statt die zusätzlich auftretenden Transmissionswärmeverluste durch einen pauschalen Zuschlag zu berücksichtigen, lassen sich durch die Berechnung des längenbezogenen Wärmedurchgangskoeffizienten die anzusetzenden Wärmeverluste deutlich reduzieren. Beispielrechnungen ergeben eine Reduktion um den Faktor 10 gegenüber dem pauschalen Ansatz.

Die baupraktische Umsetzung wird durch ein homogenes Poroton-Ziegelsystem möglich. Dies umfasst ein umfangreiches Angebot an wärmedämmenden Ergänzungsprodukten wie Anschlagziegel, gedämmte U-Schalen sowie Ziegel-Rollladenkästen, die bei einer fachgerechten Ausführung Wärmebrücken zuverlässig reduzieren. Damit schließt sich der Kreis, kann doch dadurch auch im Sinne der Wohngesundheit Schimmelbildung minimiert werden.

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    3894
  • Erstellt am
    30.04.2012
  • Geändert am
    10.03.2016