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Holz bis zum Fundament

Ästhetik, Ökobilanz, Funktionalität: Holz überzeugt. Deshalb setzen sich Holztragwerke im Industrie- und Gewerbebau immer mehr durch. Und der Trend geht hin zu noch mehr Natur: Nicht nur die Dachbinder, auch die eingespannten Stützen werden zunehmend aus Brettschichtholz gebaut.

Den üblichen Beton- und Stahlstützen im Hallenbau erwächst ein starker Konkurrent: Eingespannte Stützen aus BS-Holz sind nicht nur ökologischer, sehen hervorragend aus und geben ein angenehmes Raumklima. Sie haben auch eine Fülle technischer Vorteile. So erleichtert ihr verhältnismäßig geringes Gewicht den Transport und die Montage. Die Gesamtkonstruktion des Tragwerks lässt sich schnell und durchgehend montieren, Wandbauteile lassen sich an das Holz problemlos anschließen. Weil insgesamt kleinere Fundamente benötigt werden, fallen deren Kosten geringer aus: Es müssen keine Köcherfundamente gegossen werden. Einspannfundamente sind nur auf der einen Seite nötig, auf der anderen Seite reichen kleinere Punktfundamente, was wiederum zur Folge hat, dass man wesentlich weniger Fundamentbeton und Bewehrungsstahl benötigt. Und schließlich erfüllen die im Ingenieurholzbau verwendeten Holzquerschnitte von Natur aus eine Feuerwiderstandsklasse von F30. Immer mehr Bauherren setzen deshalb auf Holz: von Grund bis zum First.

Auch Kranbahnstützen aus Holz

Schaffitzel Holzindustrie bietet sogar die Lösung, auch Kranbahnstützen aus Holz zu bauen. Weshalb Stahlbeton verwenden, wenn es mit Holz genauso und sogar besser geht? Viele Unternehmen trauen sich an solch innovative Projekte nicht heran, die Idee mit den Kranbahnstützen hat sich aber aus einem innerbetrieblich kontinuierlichen Verbesserungsprozess heraus ergeben. Der Erfolg spricht für sich, denn es wurden in kürzester Zeit mehre Hallen mit dieser Stützenart gebaut. Eine schnelle und einfache Montage ist möglich ohne Schweißen und Dübeln: die Kranbahn kann auf den Kranbahnkonsolen direkt aufgelegt und verschraubt werden, da die Stahleinbauteile bereits in den Stützen enthalten sind. Zudem können durch eine mögliche Feinjustierung vor Ort Rohbautoleranzen minimiert werden.

Zusammenfassend kann man sagen: Holzbau bietet nicht nur ökologische und ästhetische Vorteile, sondern auch wirtschaftliche. Holz lohnt sich rundum, von oben bis unten, in jeder Hinsicht. Und es bleibt nur noch die Frage, weshalb man darauf nicht früher gekommen ist …

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  • Über diese
    Datenseite
  • Product-ID
    6300
  • Erstellt am
    28.05.2013
  • Geändert am
    18.08.2014
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