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Holzwolleplatte mit akustischen und optischen Vorzügen

Im bayerischen Irschenberg eröffnete der Premium-Kaffeehersteller Dinzler jetzt seinen neuen Hauptfirmensitz mit eigener Kaffeerösterei. Neben der Schau-Rösterei und der Verwaltung umfasst der Komplex einen großen Gastronomiebetrieb mit Café, Restaurant, Ausstellungsbereich, Laden und Seminarräumen. Ferner Küchen- und Lagerräume, eine Bäckerei, ein Labor, Verpackungs- und Anlieferbereiche für den Kaffee und sogar eine Betriebskinderkrippe. In dieser Erlebniswelt für Kaffee sorgt Heradesign für gute Akustik – und für ein gutes Bild. Zum Einsatz kamen Heradesign superfine A2-Platten in Naturbeige. Neben ihren akustischen Eigenschaften wählten die Architekten sie vor allem wegen ihrer optischen Vorzüge aus.

Die in mehrere kleinere Einheiten aufgeteilte Anlage ist perfekt in die vorhandene Topografie integriert. Begrünte Dächer verbinden das Gebäude nahtlos mit der Umgebung und erlauben den Besuchern sogar einen Spaziergang über das Gebäude. Die Kaffeefans betreten das Gebäude im Untergeschoss. Dafür wurde der Hügel an dieser Stelle aufgebrochen, um Platz für eine große Glaswand zu schaffen. Durch diese fällt das Tageslicht bis tief ins Innere des Objektes. In dem großen Foyer befinden sich die Kaffeebar und der Bohnenladen. Hier startet auch der Rundgang durch die Ausstellung, der schließlich über eine Brücke durch die Rösterei führt und im Foyer wieder endet. Von hier geht es über eine breite Treppe in das lichtdurchflutete Erdgeschoss empor und in das Restaurant, das durch eine umlaufende Fensterfront einen imposanten Ausblick auf die Alpenkette bietet. Vorgelagert befinden sich großflächige Terrassen, die wiederum ein Teil des begrünten Gebäudehügels bilden.

Angenehme Akustik – auch mitten in der Gastronomie

Das Architekturbüro werkbureau_Architekten & Stadtplaner (Hohenreiter & Kohwagner) setzte auf Akustiklösungen aus Holzwolle von Heradesign. Die Holzwolleplatten sorgen im Foyer, Laden, Café und Ausstellungsbereich ebenso wie im Restaurant, der Kinderbetreuung und Seminarbereich für die perfekte Symbiose zwischen hervorragender Akustik und stilvollem Design. Also überall dort, wo Sprachverständnis wichtig ist. Für Thomas Steinke, Vorstand und dienstältester Dinzler-Mitarbeiter ist es in seiner Arbeit im Gastbereich, mit engem Kontakt zu seinen Kunden, äußerst angenehm, nicht ständig einem Lärmpegel ausgesetzt zu sein oder bei Kundengesprächen fast schreien zu müssen. Tatsächlich wird man sich hier der Größe des Gebäudes und der Anzahl an Menschen nicht bewusst – da die Lautstärke nicht darauf schließen lässt. Dem Bauherrn lag, neben dem Wunsch nach einem Bauwerk von hoher technischer und funktionaler Qualität, vor allem an einer Gestaltung, die den hohen Ansprüchen eines außergewöhnlichen Gastronomiebetriebes entgegenkommt und auch in einem Neubau den speziellen – bei den Gästen sehr beliebten – Charakter eines Dinzler-Kaffeehauses transportiert. Ziel der Architekten war es, die umfangreiche Anlage so in die Umgebung zu integrieren, dass sie ein Teil des Vorgefundenen wird.

Die Verbindung mit dem Umfeld findet dabei nicht auf stilistischer sondern auf rein formaler Ebene statt und erlaubt dem Neubau so, sich eigenständig zu präsentieren. Durch die Behandlung der Topographie als ein Teil der Architektur ergeben sich so neue, spannende Möglichkeiten, die einem auf Gäste ausgerichteten Gebäude sehr zugute kommen. Natürlich spielen dabei auch optische Aspekte eine entscheidende Rolle, weshalb die Architekten Heradesign superfine A2-Platten in Naturbeige auswählten. Es ergibt sich insgesamt ein ruhigeres, angenehmeres Bild als bei herkömmlichen Akustikplatten. Eine Akustiklösung war aus Schallschutzgründen unbedingt erforderlich. Aus der Versammlungsstättenverordnung heraus besteht an die Wand- und Deckenbekleidungen außerdem die Anforderung, dass sie nicht brennbar sind. Der umlaufende Fries aus weißen Gipskartonplatten wirkt als Passepartout und betont durch seinen Farbunterschied die beige Farbe der Heradesign superfine Platte. Dadurch werden für den Betrachter die unterschiedlichen Farbwerte eindeutig geklärt und der beige Farbton kann in seiner Wirkung ganz wahrgenommen werden. Das gleiche trifft für die Oberflächenbeschaffenheit der Materialien zu. Der Fries aus Gipskarton wirkt generell als helle Trennung zwischen Akustikplatten und Wandoberfläche. Das weiche Grau der Sichtbetonwände wiederum findet in seiner Wolkigkeit eine Übereinstimmung mit der leichten Schraffur der Heradesign Platten. Zur Verlegung: Die Platten wurden stumpf gestoßen und mit Kreuzfuge verlegt.

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  • Erstellt am
    30.04.2012
  • Geändert am
    06.05.2015