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Liquiditätsplanung im Projektgeschäft

Nach Basel II und Basel III hat vor allem die neue Unwilligkeit der Banken, ihrem Kerngeschäft und somit ihrem volkswirtschaftlichen Auftrag nachzugehen, gerade auch im Projektgeschäft zu erheblichen Problemen geführt. Leidtragende sind in besonderem Maße Unternehmen, die ihr Geld mit Projekten verdienen und i. d. R. einen erheblichen Anteil der Leistungen vorfinanzieren müssen. Mit mittlerweile paranoidem Sicherheitsdenken sind die Banken zunehmend nicht mehr bereit, die hierfür nötigen Gelder zu akzeptablen Sicherheiten und Zinsen bereitzustellen.

Für das einzelne Unternehmen stellt sich somit die Frage: Wie viele Projekte können überhaupt durchgeführt werden und wie wird die hierfür erforderliche Liquidität bereit gestellt? Die kaufmännischen Prozesse müssen wesentlich verbessert und auch die Auftraggeber früher mit entsprechenden Anzahlungen in die Finanzierung eingebunden werden. Das Liquiditätsmanagement bekommt ein neues Gewicht. Die Rahmenbedingungen und äußeren Einflüsse für die Liquidität verändern sich im Projektgeschäft laufend. Das Modell der Liquiditätsplanung muss hierauf reagieren können, es ist nicht damit getan, den Businessplan gelegentlich anzupassen. Die wiko Bausoftware GmbH hat eine neue Liquiditätsplanung direkt in ihre erfolgreiche Software für Projektcontrolling integriert. Diese unterstützt, ausgehend vom Bestand der aktuell liquiden Mitteln, in drei Stufen die laufende Prognose des Cash Flow: Die Liquidität der ersten Stufe bezieht sich auf weitgehend gesicherte Zahlungsströme, welche sich im Wesentlichen aus den bereits in der wiko-Projektauftragsbearbeitung gestellten oder eingegangenen Anzahlungen und Rechnungen sowie deren Zahlungszielen ergeben. Zu dieser Stufe gehören auch sichere laufende Einnahmen und Ausgaben, wie z. B. Mieten, Löhne und Leasingraten. Die Liquidität der zweiten Stufe beruht auf den weiter zu erwartenden Zahlungsflüssen in den bereits beauftragten Projekten, die sich z. B. aus Anzahlungen und Rechnungen gegenüber dem Auftraggeber und den Verpflichtungen gegenüber Subunternehmern ergeben. In der dritten Stufe können Akquisitionsprojekte und beliebige weitere Geschäftsvorfälle, wie geplante Anschaffungen, Kapazitätserweiterungen u. ä., berücksichtigt und so ein liquiditätsorientierter Businessplan abgebildet werden. Ergebnis der Liquiditätsplanung ist also eine Cash Flow Prognose, die durch verschiedene Parameter beeinflusst werden kann. Schnell wird so z. B. sichtbar, dass sich durch die Aufteilung von Abschlagsanforderungen in mehrere kleine Beträge die Liquidität markant verbessert. Szenarien mit unterschiedlichen Akquisitionsprojekten können analysiert und die Auswirkungen auf den Cash Flow abgebildet werden. Nicht zuletzt hilft eine gute Liquiditätsplanung dann auch wieder, die zögerlichen Geldinstitute doch zur Finanzierung lukrativer Projekte Geldmittel zu veranlassen.

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  • Erstellt am
    30.04.2012
  • Geändert am
    10.03.2016