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Litzenspannglieder sichern Sanagawa-Brücke, Japans vierthöchste Brücke

Die Sanagawa-Brücke ist Teil des New Tomei Expressway und führt bei der Stadt Toyokawa über den Sanagawa-Fluss. Die Ausschreibung für die Generalplanung umfasste auch die technische Realisierung des Ober-und Unterbaus der Brücke inklusive der Erdbauarbeiten. Die Länge der Spannweiten sowie die Art der Brückenstruktur waren in der Ausschreibung nicht näher detailliert und konnten von den Unternehmen flexibel festgelegt werden.

Die Kajima Corporation aus Japan schlug eine durchgängige Hohlkastenträgerstruktur aus vorgespanntem und bewehrtem Beton mit sechs Spannweiten vor. Die Brückenpfeiler haben aufgrund der topografischen Bedingungen eine Höhe von bis zu 89 m. Sie bestehen aus hochfestem bewehrten Beton mit einer Nennfestigkeit von 50 N/mm² und hochfestem Bewehrungsstahl mit einer Last an der Streckgrenze von 685 N/mm², was eine verbesserte Erdbebensicherheit und längere Lebensdauer garantiert.

700 m lang, maximale Einzelspannweite von 142 m

Die Brücke ist rund 700 m lang und hat eine maximale Einzelspannweite von 142 m. Sie ist die vierthöchste Brücke in Japan und die höchste Brücke entlang des neuen Tomei Expressways. In der Brücke kam eine Kombination aus externen Spanngliedern ohne Verbund und internen Spanngliedern mit Verbund zum Einsatz.

Das DYWIDAG-Litzenspannsystem vom Typ 12S15.2MA mit blanken Litzen wurde für einen Teil der durchgängigen Spannglieder und für alle freikragenden Spannglieder eingesetzt, die als interne Spannglieder mit Verbund ausgeführt wurden. Die restlichen durchgängigen Spannglieder bestehen aus externen DYWIDAG-Litzenspanngliedern ohne Verbund (Typ 19S15.2MC) mit epoxidbeschichteten und verfüllten Litzen. Für die Quervorspannung des Brückendecks verwendete man vorinjizierte Litzen vom Typ 1S21.8.

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Referenzen

Toyokawa, Aichi, Japan (2011)

  • Über diese
    Datenseite
  • Product-ID
    7362
  • Erstellt am
    28.04.2016
  • Geändert am
    28.04.2016