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Nachträglicher Bewehrungsanschluss: sicher verankern bis zu einer Tiefe von 2 m

Um Bewehrungsstäbe und Bewehrungsgewindeanker nachträglich und sicher in Beton zu verankern, bietet fischer zwei besondere Systeme an, die den Statikern neue Möglichkeiten und Lasten erschließen. Den zertifizierten Unternehmen und Handwerkern wird die professionelle Bewehrungsanschlussarbeit vor Ort zudem erheblich erleichtert.

fischer stellt zwei Systeme zur Verfügung, die das nachträgliche Einbringen von Bewehrungsstäben zur Routinearbeit machen. Dabei wird in die bis zu 2 m tiefen und gereinigten Bohrlöcher der fischer Injektionsmörtel gefüllt und anschließend der Bewehrungsstab hineingeschoben. Nach der Aushärtezeit können die Bewehrungsstäbe wie normale, einbetonierte Stäbe behandelt und belastet werden. Beide Systeme verfügen über eine ETA und eine Allgemeine Bauaufsichtliche Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt).

Unterschieden werden:

  • das bewährte fischer Injektionssystem FIS V auf Basis eines Vinylester-Hybridmörtels für einfache Verarbeitung und kurze Abbindezeiten
  • das neue fischer Injektionssystem FIS EM auf Basis eines Epoxid¬mörtels für Bewehrungsstäbe bis ?40 mm, auch für Diamantbohrungen und mit deutlich vereinfachter Bohrlochreinigung.

Dabei bietet fischer alles, was zertifizierte Unternehmen für die professionelle Bewehrungsanschlussarbeit vor Ort benötigen:

  • Der neue FIS-Bewehrungskoffer beinhaltet alle notwendigen Spezialwerkzeuge für die zugelassene Bohrlochreinigung und das Einbringen des Injektionsmörtels. Sie eignen sich für alle Bewehrungsstäbe von ?8–?28 mm, Hammer-/Druckluft- und Diamantbohren sowie die Verarbeitung der Bewehrungsgewindeanker FRA.
  • Für das effiziente Erstellen der tiefen Bohrungen bietet fischer hochleistungsfähige Hammerbohrer mit SDSmax-Aufnahme und durchgehender Wendel für eine wirkungsvolle Bohrmehlabfuhr.
  • Die separat erhältliche Bohrhilfe ermöglicht Bohrlöcher, die exakt parallel zur Betonoberfläche und damit zur vorhandenen Bewehrung verlaufen. Dies bedeutet kleinere Randabstände und bessere statische Ergebnisse.
  • Für die vielfältigen Anforderungen stehen drei verschiedene Mörtel-Auspressgeräte zur Wahl: die neue ergonomisch geformte Handauspresspistole für das ermüdungsarme Auspressen, die verstärkten Druckluftauspresspistolen für das schnelle und ermüdungsfreie Verfüllen auch mit Großkartuschen und die neue leistungsfähige Akkuauspresspistole für das leichte Verarbeiten der 360-ml- und 390-ml-Kartuschen.

FRA ist halb Dübel, halb Bewehrung

Der fischer Bewehrungs-Gewinde-Anker FRA ist speziell für die Verankerung von sehr hohen Zuglasten wie z. B. von Stützenfüßen konzipiert, welche mit klassischen Dübeln nicht mehr in das Bauteil übertragbar sind. Der FRA besteht aus einem Bewehrungsstab, der mittels Reibschweißung mit einem Gewindestab aus nichtrostendem Stahl verbunden ist. Dadurch ist er auch für den Einsatz im Freien bauaufsichtlich zugelassen. Die Zulassung regelt Anschlussgewinde bis M 20 und ermöglicht Zuglasten bis 97,6 kN.

Umfangreicher Service

Die Bemessung der nachträglichen Bewehrungsanschlüsse erfolgt analog zu DIN 1045-1, wie bei klassisch einbetonierten geraden Bewehrungsstäben. Zur schnellen und komfortablen Bemessung bietet fischer die REBARFIX-Bemessungssoftware an, mit Nachweis entsprechend DIN 1045-1 und prüffähigem Ausdruck. Sie steht als DVD bzw. zum download auf www.fischer.de zur Verfügung.

Für die zulassungskonforme Ausführung von nachträglichen Bewehrungsanschlüssen ist in Deutschland die Zertifizierung von Monteuren und Firmen vorgeschrieben. Entsprechende eintägige Zertifizierungslehrgänge, insbesondere für Bauunternehmen und Betonbohrfirmen, bietet fischer regional und deutschlandweit an. Die fischer AKADEMIE vermittelt gern zertifizierte Montagebetriebe.

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    Datenseite
  • Product-ID
    4172
  • Erstellt am
    30.04.2012
  • Geändert am
    31.01.2016