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Neue Brücken für den Ausbau der Nationalstraße II in Girona

Die Autobahn A-2 – auch Nordost-Autobahn genannt – verbindet Madrid, die Hauptstadt Spaniens, mit Barcelona. Teilweise ist die A-2 noch nicht komplett zur Autobahn ausgebaut; in diesen Bereichen wird der Verkehr über die alte Nationalstraße N-II geführt.

In der Provinz Girona in Katalonien wird die Nationalstraße N-II täglich von rund 20.000 Fahrzeugen genutzt. Wegen der hohen Verkehrsdichte beschloss das Ministerium für öffentliche Bauprojekte, den 6 km langen Streckenabschnitt zwischen Sils und Caldes de Malavella in der Nähe der französischen Grenze zu einer Autobahn auszubauen.

Siebenjährige Baupause wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten

Die Arbeiten an diesem Streckenabschnitt mussten wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten eines beteiligten Unternehmens über sieben Jahre unterbrochen werden. Im Jahr 2013 nahm Acciona Infraestructuras die Arbeiten wieder auf und führte sie 2014 erfolgreich zu Ende.

Im Rahmen des Ausbaus der alten N-II zur neuen Autobahn wurden in diesem Bereich auch neue Brücken gebaut. Die Widerlager gründen sich hier auf bereits bestehende Stützwände, die ursprünglich im Rahmen des Baus der alten N-II errichtet wurden. Die Stützwände mussten dabei auch stellenweise erhöht werden.

Zur Erhöhung der Tragfähigkeit wurden die bestehenden Stützwände mit Selbstbohrankern rückverankert. Die Hohlstabanker wurden über eine verlorene Bohrkrone drehschlagend eingebohrt, wobei während des Bohrvorgangs der Hohlstab zum Spülen mit Wasser bzw. mit einer Wasser-Zement-Suspension diente. An den bestehenden Stützwänden wurden anschließend Mattenbewehrungen schwingungsfrei verankert und mit Spritzbeton eingespritzt. Durch den guten Verbund des Spritzbetons mit der bestehenden Stützwandkonstruktion wurde keine Haftbrücke benötigt, die Oberfläche wurde monolithisch geschlossen. Dadurch konnte die Tragfähigkeit der Stützwände dauerhaft gesteigert werden.

Aufgrund der Flexibilität des Hohlstabsystems wurden Selbstbohranker sowohl als Temporäranker wie auch als Bodennägel eingesetzt. Die Bodenvernagelung diente der Erhöhung der Stabilität des Bodens durch den Einbau von Bewehrungselementen. Durch die Vernagelung wurde eine Stützkonstruktion aufgebaut, wobei der Bodennagel überwiegend auf Zug beansprucht wird.

Das Hohlstabsystem kam auch deshalb zum Einsatz, weil die DYWI® Drill Hohlstäbe schnell installiert werden können, denn für den Einbau werden weder Vorbohren noch Hüllrohre benötigt. Insgesamt lieferte DSI für den Ausbau dieses Autobahnabschnittes 6.700 m Hohlstäbe und Zubehör.

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  • Erstellt am
    21.12.2017
  • Geändert am
    21.12.2017