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Neue Hochbehälter auf dem Kirchberg bei Potsdam

Zwei neue Hochbehälter auf dem Kirchberg erweitern die Speicherkapazitäten der Potsdamer Wasserversorgung und stellen das Versorgungsnetz langfristig sicher. Die bisherigen Wasserspeicher werden sukzessive durch neue Kammern mit größerem Speichervolumen ersetzt. Derzeit entsteht der erste der beiden identischen Rundbehälter in Stahlbetonbauweise mit einem Innendurchmesser von 40 m und 7.000 m³ Fassungsvermögen. Die Bauwerke sind ausgelegt für eine spätere Erdüberdeckung, um konstante Bedingungen zu gewährleisten.

Das Baustellenteam des Neukirchener Bauunternehmens Krause & Co. GmbH betonierte die 35 cm starke und 6,50 m hohe Außenwand während der Wintermonate in 13 Takten. Die jeweils 10 m langen Wandabschnitte wurden im Pilgerschrittverfahren mit Träger-Wandschalungselementen polygonal geschalt. Die Herstellung der Mittelwand erfolgte mit der TRIO-Rahmenschalung. Ergänzt wurde die PERI-Schalungslösung durch die Verwendung des UP Flex-Modulgerüstsystems: Für die Armierungs- und Betonierarbeiten fanden kranversetzbare Bewehrungsgerüste Verwendung, zudem ermöglichte eine Gerüsttreppe den schnellen und gefahrlosen Zugang zum Baufeld.

Deckenschalung und Gerüst

Die 30 cm bis 35 cm starke Stahlbetondecke wurde in einem Stück mit einem langsam erhärtenden Beton mit 56 Tagen Abbindezeit betoniert. PERI Chemnitz plante und lieferte auch hierfür die Schalungs- und Traggerüstlösung auf Basis der MULTIFLEX-Träger-Deckenschalung mit Schalungsträgern und des UP Flex-Modulgerüstsystems. Berücksichtigt wurden sowohl das Gefälle der Sohlplatte als auch das der Decke. Als Unterstützungskonstruktion für die Doppeljoche dienten 82 freistehende, bis zu 6,50 m hohe MDS-Stütztürme.

Traggerüstmontage mit integrierter Sicherheit

Der stehende Aufbau beim MDS-Stützturm erfolgte konsequent im Schutz eines umlaufenden Geländers. Denn mit dem Montieren von Rahmen und Horizontalriegeln wanderte gleichzeitig auch die Arbeitsebene Schritt für Schritt nach oben. Die MDS-Beläge ließen sich dabei an den jeweils obersten Gerüstriegeln einhängen – ohne zusätzliche Arbeitsschritte sowie ohne Werkzeug und Zusatzbauteile.

Die Beläge im Stützturm werden in einer immer wiederkehrenden, gleichen Montageabfolge eingebaut. Der Anwender befindet sich in allen Montagesituationen immer in gesicherter Position, denn Rahmen und Riegel sichern als Geländer jede neue Ebene, bevor sie überhaupt betreten wird. Die besondere Montagelogik mit dem systemintegrierten Arbeitsschutz sorgt somit für maximale Sicherheit und beschleunigt den Auf- und Abbau sowie die Schalungsarbeiten auch in großer Höhe.

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  • Über diese
    Datenseite
  • Product-ID
    7372
  • Erstellt am
    06.06.2016
  • Geändert am
    21.06.2016