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Schadhafte Beton­böden silikatisch sanieren

Vom Sydney Opera House über Schloss Herrenchiemsee bis zum Industrieboden und Heizungskeller sind Betonbauteile dem Verschleiß durch mechanische Beanspruchung und Einwirkungen aggressiver chemischer Substanzen ausgesetzt. Wird das Schadensbild erst einmal offensichtlich, stehen viele Bautenschützer und selbst Architekten vor einem Problem: Wie und womit lässt sich der Verschleiß nachhaltig beheben, um der eigentlichen Zweckbestimmung des Gebäudes oder Raums am besten zu entsprechen?

"Beim Sydney Opera House und Schloss Herrenchiemsee konnte durch rechtzeitige Instandsetzung mit silikatischen Baustoffen der Ausweitung des Schadensbildes erfolgreich entgegengewirkt werden", berichtet Betonschutz-Experte Dr. Jörg Rathenow, Geschäftsführer der Sinnotec Innovation Consulting in Wiesbaden.

Es ist nie zu früh

Unterbleibt die rechtzeitige Intervention jedoch, wird sie nicht gründlich genug oder nicht fachgerecht ausgeführt, dürfte sich die Schädigung je länger desto mehr fortsetzen. Spannungsrisse, Ausbrüche an Ecken und Kanten, Abplatzer, Ausbruchstellen und Korrosion der Stahlarmierung hinterlassen dann meist mehr als nur oberflächliche Spuren. Wird die Beanspruchung vorgeschädigter Bauteile unvermindert fortgesetzt oder nimmt die Beanspruchung sogar noch zu, führt das Verkennen der Notwendigkeit, den Verfallsprozess aktiv zu stoppen, mitunter gar zu statischen Problemen. Welche Folgen das ungehinderte Einwirken von Säuren, Salzen, öligen Substanzen, Luftschadstoffen und punktueller mechanischer Beanspruchung auf Betonbauteile und Betonfußböden haben kann, wird oft erst beim Versagen eines Bauteils deutlich; von herabstürzenden Balkonen beispielsweise hört man ja unschöner Regelmäßigkeit immer wieder…

Schäden ins Auge sehen

Grundwasser, das durch Risse in Sohlplatten oder Sockelfundamenten in die Kellerräume dringt und sich dort mit Chemikalien und anderen Schadstoffen vermischt, kann beim Zurückfließen ins Erdreich gravierende Umweltschäden hervorrufen, so dass ein Aushub unvermeidlich ist. Betriebsunterbrechungen, der Rückbau kontaminierter Betonelemente und die Kosten für fachgerechte Entsorgung des belasteten Erdreichs und Sanierung des undichten Betonbodens können für die verantwortlichen Gebäudeeigentümer oder Nutzer richtig teuer werden. Bei kleineren Betrieben wie zum Beispiel Kfz-Werkstätten steht im Schadensfall bisweilen sogar die Existenz auf dem Spiel. Derartiges Ungemach lässt sich am besten durch Schulung des Problembewusstseins, regelmäßige Zustandsinspektionen, vorausschauende Wartung in festgesetzten Intervallen durch qualifiziertes Personal und entschlossenes Handeln bereits bei sich abzeichnenden Verschleißerscheinungen verhindern.

Inspizieren, instandsetzen, pflegen

"Architekten, Planer, Facility Manager und Gebäudereiniger, die berufsbedingt oft näher am Geschehen dran sind als der Gebäudeeigentümer selbst, sollten auf die entdeckten Schwachstellen hinweisen und eine alsbaldige Betoninstandsetzung anraten. Die Erfahrung lehrt, dass das bloße Neubeschichten und Versiegeln nicht immer genügt, um vielleicht schon statisch relevante Bauteilrisse mit gebotener Gründlichkeit abzudichten und gravierenden Folgeschäden wie fortschreitender Korrosion der Stahlarmierung erfolgreich Einhalt zu gebieten", betont Dr. Jörg Rathenow. Der Betonschutz-Experte, der für seine besonders umweltschonenden, zugleich hochwirksamen Entwicklungen unter anderem mit dem Hessischen Gründerpreis 2012 ausgezeichnet wurde, löst Probleme, die die Konstruktion, die Ausführung und der Gebrauch von Industrieböden aus Beton üblicherweise mit sich bringen, durch konsequenten Einsatz der Sinnotec Silikat-Technologie.

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    7220
  • Erstellt am
    26.11.2014
  • Geändert am
    03.09.2015