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Siamak Hariri auf dem Tag der Stahl.Architektur 2014

Auf dem diesjährigen Tag der Stahl.Architektur 2014, der am 30. Oktober 2014 in Hannover stattfindet, wird im internationalen Rahmenprogramm auch Siamak Hariri von Hariri Pontarini Architects aus Toronto erwartet, der sich mit spannenden Projekten einem breiteren Publikum in Deutschland und Europa vorstellen möchte.

Siamak Hariri ist Gründungsmitglied des seit 1994 bestehenden Architekturbüros Hariri Pontarini Architects, das sich in einem breiten Feld von Städte- und Wohnbauten, Bildungs- und Kulturbauten bis hin zu Geschäfts- Gewerbe- und Bürobauten sowie Markenarchitektur im Einzelhandels- und Innenarchitekturbereich weltweit engagiert. Siamak Hariri war und ist Dozent an Universitäten wie Toronto, Waterloo und Yale, ist Gastkritiker und war in zahlreichen Jurys in Nordamerika und Europa vertreten. Er ist Mitglied des Rates des Royal Ontario Museum für zeitgenössische Kultur, der Toronto Community Foundation, der Ontario und Alberta Association of Architects, des Royal Architectural Institute of Canada, der Royal Canadian Academy of Arts und war für acht Jahre Mitglied des Waterfront Design Review Panel.

Über 50 seiner zahlreichen Projekte wurden aufgrund ihrer hohen architektonischen Qualität in den vergangenen Jahren mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Darunter sind der vom Royal Institute of Canada vergebene Architectural Firm Award 2013, der Governor General´s Award, der World Architecture Best Unbuilt Civic Building Award 2010 sowie der Progressive Architecture Award 2007 für den südamerikanischen Bahá'í-Tempel in Santiago de Chile (siehe Auch der Beitrag Dlubal, Bahá’í Temple of South America), der auf dem Tag der Stahl.Architektur vorgestellt wird.

Der Baháí Tempel ist ein außergewöhnliches Projekt mit großer Symbolkraft. Prägend für die Freiformkonstruktion ist ein stählernes, räumliches Tragwerk, das hinter der äußeren transluzenten Stein- und Gussglasfassade fast unsichtbar bleibt. Das Bauwerk besteht aus neun von unten aufstrebenden Schwingen, die den Eindruck vermitteln, sich wie Segel im Wind zu blähen. Tagsüber dringt das Tageslicht hindurch, bei Nacht schimmert der Tempel sanft durch seine innere Lichtinszenierung. Die Schwingen sind wie Blätter geformt, in denen sich die Haupt- und Nebenträger der Stahlkonstruktion wie die Adern eines Blattes ausdehnen. Obwohl das Bauwerk eine große Leichtigkeit ausstrahlt, ist seine Tragstruktur erdbebensicher ausgelegt.

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Referenzen

Santiago de Chile, Santiago, Santiago, Chile (2014)

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  • Product-ID
    7136
  • Erstellt am
    16.05.2014
  • Geändert am
    31.01.2016