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Stabanker stabilisieren Landzunge bei Erweiterung des Panama-Kanals

Seit 2007 laufen die Arbeiten an der umfassendsten Erweiterung in der Geschichte des Panama-Kanals; inzwischen ist sie fast abgeschlossen. Neben einer dritten Schleusenanlage entstanden auch mehrere neue Zugangskanäle sowie eine dritte Fahrrinne. Zudem wurden die bestehenden Schifffahrtskanäle erweitert und neue Schleusentore installiert, die ein schnelleres Öffnen und Schließen der Schleusen ermöglichen werden.

Des Weiteren sollte die Kapazität des Kanals verdoppelt werden: Zukünftig soll der Kanal auch von Schiffen der Panamax-II-Klasse mit einer Länge von bis zu 366 m, einer Breite von bis zu 49 m und einem Tiefgang von 15,2 m befahren werden können. Im Rahmen des Projekts entstand ein Zufahrtskanal, der die neue Schleuse am Pazifik in Richtung Norden mit den Pedro-Miguel-Schleusen und im weiteren Verlauf mit dem als Gaillard Cut oder Culebra Cut bekannten Abschnitt des Kanals verbindet.

Im Norden der Pedro-Miguel-Schleusen musste eine Landzunge stabilisiert werden, die sogenannte Punta Norte de Cartagena. Zu diesem Zweck wurde der Boden mit Hilfe von Gusspfählen verstärkt. Zudem baute man mehrere vorgespannte Stahlbetonträger fächerförmig in eine sichelartig geformte Betonstruktur ein. Diese Balken wurden mit Hilfe von DYWIDAG-Stabankern verankert. Zur Verankerung der Balken kamen doppelt korrosionsgeschützte DYWIDAG-Stabanker, Ø 46 mm, St 150, zum Einsatz.

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Referenzen

Balboa, Panamá, Panama, Nordamerika - Gatun, Panama (1914)

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  • Über diese
    Datenseite
  • Product-ID
    7320
  • Erstellt am
    08.03.2016
  • Geändert am
    08.03.2016
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