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Stadtbahn Karlsruhe: Stabilität im drückenden Grundwasser durch Litzenanker

Mithilfe der sogenannten Kombilösung wird das Zentrum von Karlsruhe zu einer Fußgängerzone ohne Bahngleise umgebaut. Zu diesem Zweck entsteht unter der Kaiserstraße ein 2,4 km langer, einröhriger Stadtbahntunnel mit einem 1 km langen Südabzweig bis zum Kongresszentrum. Das Großprojekt beinhaltet außerdem den Bau eines neuen Autotunnels zwischen Karlstor und Mendelssohnplatz.

Da die meisten unterirdischen Haltestellen im Grabenbruch der Oberrheinischen Tiefebene liegen und sich nicht in festen oder wasserdichten Schichten befinden, mussten wegen der hohen Grundwasserstände in mehreren Teilabschnitten wasserdichte Baugrubenumschließungen aus Schlitz- oder Bohrpfahlwänden hergestellt werden.

Litzenanker mit fast 24 km Gesamtlänge wurden installiert

Zur Rückverankerung der verschiedenen Stützwände hatte DSI bereits ca. 100 t Litzenanker geliefert. Vor Kurzem erhielt DSI einen Folgeauftrag vom Subunternehmer Stump Spezialtiefbau GmbH. Am Ettlinger Tor wurden zur Rückverankerung ebenfalls DYWIDAG-Litzenanker eingesetzt. Insgesamt wurden 457 semipermanente Litzenanker mit acht Litzen mit einer Gesamtlänge von 11.422 m gegen drückendes Grundwasser installiert. DSI lieferte außerdem 572 temporäre Litzenanker, die mit einer Gesamtlänge von 12.511 m eingebaut wurden. Zur Überwachung der auf die Anker wirkenden Kräfte wurden 150 Druckmessdosen geliefert.

Nicht nur die hohen Grundwasserstände, sondern auch verschiedene Hindernisse im Baugrund wie Stahlspundwände waren eine besondere Herausforderung.

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  • Über diese
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    7489
  • Erstellt am
    10.05.2017
  • Geändert am
    19.05.2017