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TENSA®MODULAR LR & LR-LS – Lamellenfugen

Lamellenfugen können für beliebig grosse Dehnwege, ab etwa 100mm bis 2000mm und mehr, konstruiert werden. Sie ermöglichen Bewegungen in alle 3 Richtungen und Verdrehungen um alle 3 Achsen.

Prinzip

Mehrere Lamellen teilen den Dehnweg einer Brückenfuge in befahrbare Einzelspalten. Diese werden durch Dichtprofile wasserdicht verschlossen.

mageba entwickelt Lamellenfugen seit über 4 Jahrzehnten. Das Resultat: bestens bewährte Konstruktionen mit hoher Lebensdauer - nahezu verschleissfrei und wartungsarm.

Vorteile

  • Bewegungen und Rotationen sind in alle 3 Richtungen bzw. Achsen möglich.
  • Alle Bauteile der TENSA®MODULAR Lamellenfugen bestehen aus hochwertigen Materialien. Ein modernes Qualitäts-Sicherungssystem nach ISO 9001:2000 begleitet ihre Herstellung.
  • mageba Lamellenfugen haben ihre Eignung bezüglich Ermüdung und Abnützung in Tests erfolgreich unter Beweis gestellt.
  • Schweissnähte an hochbeanspruchten Verbindungsstellen werden konsequent vermieden. Deshalb weisen TENSA®MODULAR Lamellenfugen eine dauerhaft hohe Festigkeit auf.
  • Alle Verschleissteile sind bei Bedarf auswechselbar.
  • TENSA®MODULAR Lamellenfugen haben keinerlei lose oder bewegliche Stahlteile, die auf eine hohe Anzahl von Lastwechseln empfindlich reagieren. Bewegungen und Verdrehungen werden nur zwischen geschmiertem PTFE und Edelstahl sowie durch elastomere Teile und Kunststoffe übertragen.
  • Die elastische Lagerung dämpft Stösse und Vibrationen. Gleichzeitig ermöglicht sie grössere Bewegungen in Brückenquerrichtung sowie Vertikalverschiebungen und Rotationen.
  • Die TENSA®MODULAR Lamellenfuge besitzt eine elastische Spaltweitensteuerung. Diese erhöht einerseits die Lebensdauer der gesamten Konstruktion, indem sie hilft, die impulsartigen Stösse des überrollenden Verkehrs zu dämpfen. Andererseits verhindert sie wirkungsvoll eine Beschädigung der Konstruktion, wenn einzelne Spalten blockiert sind (z.B. durch eingeklemmte Fremdkörper).
  • Für den Einbau der TENSA®MODULAR Lamellenfugen sind nur relativ kleine Aussparungen seitens der Brücken und Widerlager nötig. Sie können dank asymmetrischer Anordnung der Traversenkästen in hohem Masse den örtlichen Gegebenheiten angepasst werden.

Die Hauptmerkmale

Die Typenreihe ist nach der Anzahl der Dichtprofile geordnet. Sie ist modular aufgebaut und beginnt mit dem Typ LR2 mit zwei Dichtprofilen.

Die Dehnwege werden vom planmässigen Arbeitsbereich eines Dichtprofils bestimmt. Beispiel: Beträgt der planmässige Arbeitsbereich eines Dichtprofils 80 mm, so leistet eine Lamellenfuge LR12 einen Dehnweg von 12 x 80 = 960 mm.

Die Fugenbreite f verändert sich mit der Fugenbewegung.

Bei der min. Fugenbreite fmin berühren sich die Stahlprofile. Bei der max. Fugenbreite fmax öffnen sich die Spalte zwischen den Stahlprofilen auf 65, 70 oder 80 mm, je nach planmässiger Vorgabe.

Als Beispiel ist in der obigen Tabelle die Fugenbreite f in Abhängigkeit der Einzelspaltenbreiten (f0, f5, f65, f80) aufgeführt.

Bewegungen

Lamellenfugen erlauben Bewegungen in allen drei Richtungen (ux, uy, uz) und Rotationen um alle drei Achsen (fx, fy, fz).

Sowohl die Lamellen als auch die Traversen sind konsequent elastisch gelagert. Das ermöglicht grosse Bewegungen in Brückenquerrichtung (uy) und in vertikaler Richtung (uz).

Prinzip der Elastizität

Damit eine Lamellenfuge möglichst lange hält, müssen dynamische Beanspruchungen weitgehend vermieden werden. Ähnlich wie im Fahrzeugbau reduziert mageba bei Lamellenfugen die dynamischen Beanspruchungen entscheidend - nämlich mit hoch entwickelten Feder- und Dämpfer-Systemen. Das schont sowohl die Fugen als auch die anschliessenden Bauteile und verlängert ihre Lebensdauer wesentlich.

Wir stellen Ihnen gerne detaillierte Unterlagen zu Feder- und Dämpfersystemen zur Verfügung - fragen Sie uns.

Fugen unter Schrägverschiebung

Im Normalfall sind die Fugen rechtwinklig zur Fahrbahnachse eingebaut und ihre Längsbewegung findet parallel zur Fahrbahnachse statt. Abweichend davon können wir aber jederzeit auch Lamellenfugen herstellen, die schräg zur Fahrbahnachse eingebaut werden.

Ebenso fertigen wir Lamellenfugen für die entsprechende Schrägverschiebung an, falls die Verschieberichtung der Brücke am Fugenort nicht rechtwinklig sondern unter einem bestimmten Winkel a ist.

Weiterführende Informationen anfragen

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Referenzen

Halifax, Neuschottland, Kanada (1955)

Binjamina-Giv’at Ada, Haifa, Israel (2009)

Grudziądz, Kujawien-Pommern, Polen (2011)

Guiyang, Guizhou, China (2009)

Bandra, Maharashtra, Indien, Asien - Worli, Maharashtra, Indien (2010)

  • Über diese
    Datenseite
  • Product-ID
    20
  • Erstellt am
    02.07.2007
  • Geändert am
    10.11.2017