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Torre 5 Business Park in Panama City: kranunabhängig und im Wochentakt von Geschoss zu Geschoss geklettert

Im neuen Stadtviertel Costa del Este bei Panama City wird derzeit der Torre 5 Business Park errichtet. Eine besondere Bauweise kennzeichnet den Büroturm mit 25 Geschossen: Für alle vertikalen Bauteile – insbesondere die Wände der Gebäudekerne – wird Stahlbeton eingesetzt, ein Stahlskelett mit Fertigteildeckenplatten bildet die horizontalen Strukturen. Diese Konstruktion erfordert den Einsatz einer selbstkletternden Schalung für die Betonwände. PERI plante dazu eine wirtschaftliche und sichere ACS-Lösung.

Das neue Stadtviertel Costa del Este liegt im Osten von Panama City. Die Ausweisung des Gebiets als Exportförderungszone bietet viele Vorteile für Unternehmen, die sich dort niederlassen: sie profitieren von Steuer-, Zoll- und Abgabebefreiungen und dürfen Arbeitskräfte nach einem speziellen Arbeitsgesetz einstellen. Die Nähe zur Freihandelszone ermöglicht es außerdem, deren etablierte Distributionswege zu nutzen. Daher entstehen an der Costa del Este derzeit viele neue Wohngebäude, Einkaufszentren und Industriebauten. Die beliebte Region bietet außerdem direkten Zugang zu den Stadtautobahnen und Umgehungsstraßen sowie zum Internationalen Flughafen der Region. Nach Fertigstellung wird das Bürogebäude eine Höhe von 100 m erreichen. Der Torre 5 ist das erste Bauwerk in Panama, das in dieser Bauweise errichtet wird. Dies erforderte eine enge Zusammenarbeit zwischen der Bauunternehmung und den Ingenieuren des Schalungslieferanten. PERI unterstützte die Ripard Holding Corporation bereits in der Angebotsphase und entwickelte verschiedene Schalungslösungen. Dabei kooperierten die PERI-Anwendungstechniker aus Panama mit den PERI-Ingenieuren aus Spanien, sie erarbeiteten gemeinsam die für den Kunden wirtschaftlichste Kletterlösung. Bereits vor Auftragserteilung konnten auf diese Weise alle technischen Anforderungen spezifiziert werden, mit Projektstart erfolgte die Festlegung und Abstimmung aller Ausführungsdetails. Die Unterstützung der PERI-Ingenieure und insbesondere die regelmäßigen Vor-Ort-Termine sorgen auf der Baustelle für die effektive Umsetzung der Kletterlösung.

Sicher arbeiten in kurzer Bauzeit

Eine wesentliche Herausforderung war es, beide Kerne komplett mit der ACS-Selbstklettertechnik auszuführen – die Bauweise und die kurze Bauzeit erforderten eine kranunabhängige Lösung für alle Wände. Das Baustellenteam erreichte dank der praktikablen Handhabbarkeit, der einfachen Anpassung sowie der hohen Sicherheit der Systeme nach kurzer Einarbeitungszeit den einwöchigen Betonierrhythmus.

Standardelemente und Sonderbauteile optimal kombiniert

Für die Kletterlösung wurden unterschiedliche Varianten des ACS-Selbstklettersystems eingesetzt. Die verschiedenen Varianten des modularen Systems lassen sich beliebig kombinieren und damit an die unterschiedlichen Bauwerksformen sowie die gewünschten Bauabläufe und Taktzeiten anpassen. Auf diese Weise wird ein optimaler Arbeitsablauf erreicht. In Panama erlaubt die projektspezifische Kombination von überwiegend Standardbauteilen mit wenigen Sonderbauteilen u. a. die Überbrückung großer Spannweiten von fast 9,00 m. Für alle Klettervorgänge werden die Kletterwerke ACS 100 genutzt. Der ruhige und gleichmäßige Klettervorgang charakterisiert das hohe Sicherheits- und Qualitätsniveau der Kletterantriebe. Auf den Klettergerüsten dient die VARIO GT 24 Träger-Wandschalung der Formgebung der i. d. R. 50 cm dicken Wände. Für beide Kerne wird je ein Takt mit einer Höhe von 4,90 m im Wochentakt betoniert. Dies ergibt eine Schalungsfläche von ca. 1500 m² Schalung je Woche. Für das Einbringen des Betons wurde ein Betonverteiler in das PERI-Konzept integriert. Neben der Wandschalung klettert damit auch der Betonverteiler kranunabhängig von Stockwerk zu Stockwerk. Auch diese Lösung trägt für einen optimalen Baufortschritt bei.

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    3496
  • Erstellt am
    30.04.2012
  • Geändert am
    10.03.2016