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Verdrängerpfähle und Systeme zur Baugrundverbesserung

Das italienische Unternehmen Soilmec, seit 40 Jahren einer der Marktführer im Bereich Spezialtiefbau, stellt neben Hydrofräsen, Spezialtiefbaukranen, Bohrgeräten, Seilschlitzwandgreifern und Hochdruckinjektionspumpen auch Verdrängerpfähle und Systeme zur Baugrundverbesserung her.

Mit Aktivitäten in 90 Ländern, über 6000 Mitarbeitern und kontinuierlichen Gewinnzuwächsen nimmt die TREVI-Gruppe den ersten Rang unter den italienischen Bauunternehmen ein.

Der Konzern ist in fünf Gruppen unterteilt:

  • TREVI: ausführender Spezialist im Grundbau,
  • SOILMEC: Entwicklung und Herstellung von Anlagen, Geräten und Maschinen für den Spezialtiefbau,
  • DRILLMEC: Projektierung und Realisierung von Anlagen für Erdöl-, Edgas- und Erdwärmebohrungen,
  • PETREVEN: Erdölbohrungen und
  • TREVI ENERGY: Entwicklung und Bau von Off-Shore-Windenergieanlagen (WEA).

SOILMEC ist zurzeit in mehr als 70 Ländern durch ein Netz von Filialen, Händlern und Agenten vertreten. Dadurch werden ein technischer und finanzieller Kundensupport sowie ein effizienter After-Sales-Service gewährleistet.

TCT (Tensioning Compaction Technology – Spannungs-Verdrängungs-Technologie)

Durch seine spezifischen Eigenschaften erzeugt das TCT-Verdrängerpfahlsystem eine verbesserte Bodendichte und Lastübertragung über den Pfahlmantel. Beim Bohren dringt das Werkzeug wie ein gewöhnliches Endlosschneckenwerkzeug in den Boden ein und fordert damit von der Maschine eine minimierte Leistung. Während der Extraktion wird das Ende der Bohrschnecke mechanisch geöffnet und gesperrt. Eine konische Form verdrängt den im Schneckengewinde befindlichen Boden seitlich. Abhängig von den Bodenverhältnissen, wird die Bodenverfestigung um den Pfahl erhöht, wobei wenig oder gar kein Abraum an der Oberfläche entsteht.

TJ (Turbo Jet – Bohren und Mischen mit Hochdruckinjektion)

Das Turbo Jet Verfahren ist eine Tiefenmischmethode, welche die Vorteile des mechanischen Mischens durch das Bohrwerkzeug mit dem hydraulischen Mischen der Hochdruckinjektion vereinigt. Es ergeben sich eine höhere Produktionsrate und eine optimierte Durchmischung der Säule, wobei der Säulendurchmesser genau definiert ist. Bereits während der Bohrphase wird durch spezielle, am Bohr-Mischwerkzeug angebrachte Injektionsdüsen die Zementsuspension unter hohem Druck eingebracht. Dadurch wird Boden im Säulenbereich zerstört und vorgemischt. In der Extraktionsphase wird der Boden nachhaltig und feinkörnig durchmischt. Die Säulendurchmesser reichen von 600 bis zu 2400 mm, wobei mit den Soilmec-Bohrgeräten Bohrtiefen bis zu 30 m erzielt werden können. Das Verfahren ist für lose Sande sowie lehmige Böden hervorragend geeignet.
Zur Erhöhung der maximalen Bohrtiefe bei Verwendung eines Standard-Bohrgerätes wurde eine spezielle teleskopische Verlängerung (TKTJ) entwickelt. Als Ergebnis können mit leichten und relativ niedrigen Maschinen große Tiefen gebohrt werden. Beispielsweise kann mit der SR-90 in Verbindung mit dem TKTJ eine maximale Bohrtiefe von 32 m anstelle 24,5 m erreicht werden.

ETJ (Enhanced Trevi Jet ? Verstärkter Trevi Strahl)

ETJ ist ein neuartiger HDI-Monitor, der auf Anfrage des Mutterhauses Trevi von Soilmec konzipiert wurde, um eine erhöhte Strahlleistung und damit einen größeren HDI-Säulendurchmesser zu erhalten. Die Leistungsdaten: Mono-Fluid – Säulendurchmesser um 25–50 % gesteigert; Erhöhung des Volumens um 60–100 %, Bi-Fluid – Säulendurchmesser um 15–20 % gesteigert; Erhöhung des Volumens um 25–40 %.

EJG (Elliptical Jet Grouting ? Elliptische Hochdruckinjektion)

Dieser innovative Hochdruckinjektions-Prozess ermöglicht die Ausführung von schmalen Schlitzwänden mit kurzen Produktionszeiten, geringem Zementverbrauch und weniger Verlustmaterial. Eine theoretische Minderung der Anzahl von Säulen um 50 % im Vergleich zu vorherigen Projekten, bei denen zylindrische Formen angewandt wurden, ergeben eine Reduzierung der Ausführungsdauer um 40 %. Im Vergleich zu traditionellen HDI-Methoden ist der neue Prozess besser mit dem DMS-Strahlüberwachung kontrollierbar.

DPS (Drilling Positioning System – Bohrlochpositionersystem)

Das neue DPS-Instrument, entworfen und entwickelt in einer engen Kooperation zwischen Trevi und Soilmec, überwacht kontinuierlich die Bohrlochabweichung. Es findet hauptsächlich bei Baugrundverbesserungen, Wandabdichtungen sowie weiteren HDI-Applikationen aller Art Anwendung.

VD Kraftdrehkopf (Vibrodrilling Rotary – Vibrationsbohrantrieb)

Der VD-Kraftdrehkopf zeichnet sich durch die Vereinigung von Kraftdrehkopf mit einer Vibratoreinheit aus. Gleichzeitige Rotation und Vibration reduzieren die Reibung in kohäsiven Bodenarten und garantieren damit einen hohen Bohrfortschritt, vergleichbar mit den Leistungen eines Top Hammers oder eines Tieflochhammers. Die sich aus der Vibrorotation ergebende Reduzierung der Wandreibung verhindert gerade bei relativ geringem Drehmomentaufwand das Festsetzen des Bohrstranges in der Bohrung.

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    Datenseite
  • Product-ID
    3888
  • Erstellt am
    30.04.2012
  • Geändert am
    10.03.2016
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