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Standsicherheit von Kellerwänden bei drückendem Wasser

Autor(en):


Medium: Fachartikel
Sprache(n): Deutsch
Veröffentlicht in: Mauerwerk, , n. 5, v. 18
Seite(n): 298-303
DOI: 10.1002/dama.201400636
Abstrakt:

Hochwasserkatastrophen treten auch in Deutschland immer häufiger auf. Die dabei entstehenden Beanspruchungen sind im Mauerwerksbau insbesondere für Kellerwände, welche mit einem Bogenmodell bemessen werden, von Bedeutung. Da mit dem normativ vorgeschlagenen Nachweisverfahren kein hydrostatischer Druck berücksichtigt werden kann, wird zunächst eine Nachweismethodik vorgestellt, welche den Lastfall des drückenden Wassers realitätsnah abbildet. Darauf aufbauend werden Bemessungsdiagramme abgeleitet, mit deren Hilfe entweder die maximale Wasserstandhöhe in Abhängigkeit der normativ erforderlichen Mindestauflast bestimmt oder die erforderliche minimale Auflast bei gegebener Wasserstandhöhe abgelesen werden kann. Drückendes Wasser auf Kellerwände im Hochwasserfall stellt eine außergewöhnliche Einwirkung dar. Es kann gezeigt werden, dass die zugehörige Einwirkungskombination bei über die gesamte Wandhöhe hinterfüllten Wänden in vielen Fällen nur bemessungsrelevant wird, wenn das Wasser sehr hoch ansteigt. Bei teilweise hinterfüllten Kellerwänden sind auch bei hydrostatischem Wasserdruck meist kleine Auflasten für eine hinreichende Standsicherheit ausreichend.

Stichwörter:
Erddruck Kellerwände hydrostatischer Druck Bogen Überschwemmung
Verfügbar bei: Siehe Verlag
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  • Reference-ID
    10070636
  • Veröffentlicht am:
    27.10.2014
  • Geändert am:
    27.10.2014
 
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