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Versetzen einer Eisenbahnbrücke in Velbert

Fast zwei Stunden benötigten das Spezialtransport- und Kranwagenunternehmen, um die beiden 120-Tonnen-Kräne vor und hinter der Brücke in Position zu bringen. Dann ging alles recht flott: Auf zwei Stahlträgern ruhend schwebte die Brücke empor und wurde von den beiden Kranführer auf dem bereitstehenden Tieflader abgelegt. Kaum dass die Brücke auf dem Tieflader lag, wurde der Transport nach Duisburg vorbereitet. Dort soll die Stahlkonstruktion mit Sandstrahlgeräten entrostet, anschließend mit mehreren Schichten Korrosionsschutz versehen werden. In gut vier Wochen soll das Bauwerk dann wieder an seinem Platz sein und seine Funktion als Teil des Bahntrassenweges einnehmen. Seit den 1920er-Jahren wurde das Bauwerk nie überholt Wann die Brücke errichtet wurde, steht nicht genau fest. Sicher ist, dass die Arbeiten an der Bahnstrecke zwischen Velbert und Heiligenhaus im Sommer 1913 begannen, der Betrieb aber erst in den 1920er-Jahren aufgenommen wurde. Seither wurde das Bauwerk jedenfalls nie überholt, meinte der Baufachmann. Spannend werde es, wenn an der Brücke, die mit Nieten zusammengehalten wird, bei der Überholung geschweißt werden müsse: „Nicht alle Stähle jener Epoche lassen sich schweißen", sagte Brauer.

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Veröffentlicht am:
Geändert am: 18.06.2013

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